1. Verhandlungsrunde zur Tarifbewegung 2024 für die Metall- und Elektroindustrie, Bezirk BBS

Alles zur Forderung, den Verhandlungen und Aktionen
Tarifbewegung Metall & Elektro 2026

Die Tarifrunde Metall & Elektro 2026 läuft. In der Branche arbeiten über 3,7 Millionen Beschäftigte. Wir fordern 5 Prozent mehr Geld - zudem wollen wir über die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten reden, sowie über eine tarifliche Gewinnbeteiligung und eine soziale Komponente.



Tarifrunden - Metall und Elektro
Tarif-Ticker

Verhandelt wird für 15 Tarifgebiete. Sollte in einem eine Einigung erzielt werden, könnte diese in den anderen Gebieten übernommen werden („Pilotabschluss“). Solche und andere wichtige Neuigkeiten könnt ihr auch sofort erhalten: als Push-Nachrichten. Ladet die IG Metall-App im Store herunter.

07.11.2026 (heute)

Vier Beschäftigte zeigen den Arbeitgebern gelbe Karten bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei Alstom in Salzgitter am 04.11.2026

Metall-Tarifrunde | Eindrücke aus Verhandlung Das bemängelt ein Verhandlungskommissionsmitglied

Vier Beschäftigte zeigen den Arbeitgebern gelbe Karten bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei Alstom in Salzgitter am 04.11.2026

Am Donnerstag kamen IG Metall und Arbeitgeber zur dritten Tarifverhandlung für die baden-württembergische Metall- und Elektroindustrie in Ludwigsburg zusammen. Die IG Metall legte dabei einen Lösungsvorschlag für eine langfristige Zukunfts- und Beschäftigungssicherung vor. Für Alexandra Schlager, Betriebsratsvorsitzende bei Siemens Raststatt und Mitglied der Verhandlungskommission, bleibt die zentrale Frage jedoch unbeantwortet: Wie können Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden?

„Für mich persönlich ist die Beschäftigungssicherung eines der Hauptthemen dieser Tarifrunde. Wir haben den Arbeitgebern einen Lösungsweg aufgezeigt und unsere Argumente dargelegt. Sie haben aufmerksam zugehört. Aber am Ende wurde auch deutlich, dass jede Seite ihre roten Linien hat. Wir haben den Arbeitgebern deutlich gemacht, dass Sicherheit und Zukunft für die Beschäftigten zentral sind. Wir haben in der Vergangenheit viele Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung abgeschlossen. Aber die entscheidende Frage bleibt: Wie lange hält so etwas? Deshalb haben wir die Arbeitgeber gefragt: Seid ihr dann auch bereit, Arbeitsplätze am Standort zu sichern? Seid ihr bereit, den Menschen die Sicherheit zu geben, dass sie ihren Arbeitsplatz behalten können? Auf diese Frage haben wir keine Zusage bekommen. Stattdessen halten die Arbeitgeber an ihrer Forderung nach einer einseitigen Differenzierung fest. Sie wollen tarifliche Regelungen, die allein zulasten der Beschäftigten gehen. Das ist mit uns nicht zu machen.“ 

Bayernweiter Azubi-Warnstreik in der Metall-Tarifrunde in Regensburg am 04.11.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Streikrecht Doch: Auch Auszubildende dürfen streiken

Bayernweiter Azubi-Warnstreik in der Metall-Tarifrunde in Regensburg am 04.11.2026

Chefs versuchen es immer wieder und behaupten, Auszubildende hätten kein Streikrecht. Das ist Unsinn: Auszubildende dürfen nicht nur, sie müssen sich für ihre Rechte stark machen! Bereits 1984 hat das Bundesarbeitsgericht nämlich entschieden, dass auch Auszubildende ein Streikrecht haben und sich somit an Warnstreiks oder Streiks beteiligen dürfen. 

Denn auch die Ausbildungsbedingungen, beispielsweise die Höhe der Ausbildungsvergütung werden in Tarifverträgen geregelt. Deshalb müssen Auszubildende auch Einfluss darauf haben, wie ihre Ausbildungsbedingungen gestaltet werden. 

Deshalb dürfen Auszubildende an den aktuellen Warnstreiks der IG Metall teilnehmen. Mehr dazu in unserem FAQ "Streikrecht für Azubis".

06.11.2026

Warnstreik der IG Metall in Schweinfurt. <br/>Aufgenommen am 04. November 2026, Schweinfurt, Bayern, Deutschland

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Bayern 75 000 Warnstreikende in erster Woche in Bayern

Warnstreik der IG Metall in Schweinfurt. <br/>Aufgenommen am 04. November 2026, Schweinfurt, Bayern, Deutschland

Seit Ende der Friedenspflicht am 1. November haben sich in Bayern insgesamt 75 000 Beschäftigte an den Warnstreiks der IG Metall in der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Allein am heutigen Freitag haben bis zum Nachmittag rund 27 000 Beschäftigte in 105 Betrieben die Arbeit niedergelegt. 

Im Raum Nürnberg haben rund 10 000 Beschäftigte in über 30 Betrieben um 11 Uhr ihre Arbeitsplätze verlassen. Größere Kundgebungen gab es unter anderen in München mit KNDS und Siemens Mobility (700 Warnstreikende), in Kemnath bei Siemens Healthineers (425 Warnstreikende), in Teisnach mit Rohde & Schwarz und Linhardt (250 Warnstreikende) sowie bei Bosch Rexroth in Lohr und Elchingen. Vielerorts folgen noch Warnstreiks von Spät- und Nachtschichten mit Tausenden Beschäftigten, beispielsweise bei BMW in Dingolfing.

Am kommenden Montag findet in München die dritte Tarifverhandlung statt. Die IG Metall wird die Verhandlung mit zentralen Großwarnstreiks in mehreren bayerischen Städten flankieren. 

Beschäftigte von Siemens in Frankfurt machen sich am 05.11.2026 bei einem Warnstreik in der Metall-Tarifrunde für ihre Forderungen stark

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Mitte „Wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, werden die Warnstreiks ausgeweitet.“

Beschäftigte von Siemens in Frankfurt machen sich am 05.11.2026 bei einem Warnstreik in der Metall-Tarifrunde für ihre Forderungen stark

Die IG Metall Mitte hat in der dritten Tarifverhandlung den Arbeitgebern einen weitergehenden Vorschlag zur Lösung des Tarifkonflikts unterbreitet. Das Konzept sieht verbindliche Investitionszusagen für Standorte und Produkte zur Absicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie vor. Es geht der IG Metall darum, einen weitergehenden Beschäftigungsabbau und Verlagerungen zu stoppen. Die IG Metall Mitte tritt sowohl für ein faires Entgelt wie für eine sichere Zukunft der Beschäftigten ein.

Die Arbeitgeber hätten jetzt bis Montag Zeit auf das Angebot konstruktiv zu reagieren, sagte Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und IG Metall-Verhandlungsführer in Mitte. „Wenn dies nicht erfolgen sollte, werden die Warnstreiks ausgeweitet. Reallohnverluste ohne Perspektiven werden von den Beschäftigten nicht hingenommen. Die massiven Warnstreiks in Mitte sind dafür ein deutliches Zeichen. Ich kann den Arbeitgebern nur raten es ernst zu nehmen.“

Die eindrucksvollen Warnstreiks sollten die Arbeitgeber zum Umdenken bewegen. In der ersten Warnstreikwoche haben sich in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen rund 63 850 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Insgesamt gab es seit Ende der Friedenspflicht in Mitte 354 betriebliche Aktionen von denen 446 Betriebe in Mitte betroffen waren.

Aktion zur zweiten Tarifverhandlung in Düsseldorf

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk NRW Rund 53 000 Warnstreikende seit Ende der Friedenspflicht in NRW

Aktion zur zweiten Tarifverhandlung in Düsseldorf

Heute legten in 77 Betrieben in Nordrhein-Westfalen rund 7500 Metallerinnen und Metaller die Arbeit nieder. Seit Ende der Friedenspflicht haben sich damit insgesamt rund 52 800 Beschäftigte aus 610 Betrieben an den Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen beteiligt.

Knut Giesler: „Die Beschäftigten haben in den vergangenen Tagen mit starken Warnstreiks deutlich gemacht, dass sie von den Arbeitgebern mehr erwarten als leere Versprechen und Zukunft auf Pump. In Baden-Württemberg hat die IG Metall einen konstruktiven Lösungsvorschlag auf den Tisch gelegt, der Investitionen, Beschäftigungssicherung und Einkommen zusammenführt. Jetzt sind die Arbeitgeber gefordert, ihre Blockadehaltung aufzugeben und spätestens am Montag in Nordrhein-Westfalen ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen."

Weiter sagte Knut Giesler: Wer Standorte sichern wolle müsse bereit sein, in sie zu investieren. Es könne nicht sein, dass die Beschäftigten ihre Zukunft selbst bezahlen müssen. Die IG Metall erwarte am Montag ein zweifaches Signal für  Sicherheit. Sicherheit beim Entgelt und Sicherheit und Perspektiven für Arbeitsplätze, Standorte und Ausbildung. Die Zeit der Mogelpackungen sei vorbei. Das Ziel bleibe eine tragfähige Lösung für die Zukunft der Industrie und die Einkommens- und Arbeitsplatzsicherheit der Beschäftigten.

Die dritte Verhandlung findet am Montag, 9. November 2026, ab 14 Uhr statt.

Hinweis: No model release. Weitergabe nur für redaktionelle Zwecke.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Baden-Württemberg BaWü: Fast 35 000 Beschäftigte aus 130 Betrieben heute im Warnstreik

Hinweis: No model release. Weitergabe nur für redaktionelle Zwecke.

Fast 35 000 Beschäftigte aus 130 Betrieben beteiligten sich heute bis 14:30 Uhr an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen der IG Metall. Damit haben seit Beginn der Warnstreikphase fast 120 000 Metallerinnen und Metaller mit Warnstreiks die Forderung der IG Metall unterstützt.

Die Warnstreikenden heute kamen aus folgenden Betrieben:
Mercedes-Benz Sindelfingen (7500 Kolleginnen und Kollegen),  Mercedes-Benz Untertürkheim (5700), MAHLE Thermal and Fluid Systems in Mühlacker (200), Benz GmbH Gengenbach, Joseph Westiform, Hansgrohe und Hobart (200), ZF in Friedrichshafen (2200), Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch (1750), Liebherr in Ehingen (2800), Liebherr-Hausgeräte in Ochsenhausen (500),  zentrale Kundgebung in Aalen (1700) mit Beschäftigten von Maschinenfabrik ALFING Kessler GmbH, SHW Powder Systems GmbH, RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG einschließlich des Werks Aalen, Gesenkschmiede Schneider GmbH, Carl Zeiss Vision GmbH,  APEX Tool Group GmbH, Maschinenfabrik Seydelmann KG, Sumitomo Electric Hartmetallfabrik GmbH.

IG Metall-Bezirksleiterin und Verhandlungsführerin Barbara Resch sagte am Freitag: „Die Beschäftigten beweisen eindrucksvoll, dass sie sich bewegen können. Am Montag müssen die Arbeitgeber am Verhandlungstisch das Gleiche tun. Falls nicht, bei uns geht noch was.“ 

Warnstreik-Kundgebung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Berlin: Ein Beschäftigter trägt eine rote Weste mit der Aufschrift auf dem Rücken "Ich bin dabei".

Metall-Tarifrunde 2024 | Warnstreiks bundesweit 413 000 Beschäftigte fordern von Arbeitgebern Bewegung und Verbindlichkeit

Warnstreik-Kundgebung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Berlin: Ein Beschäftigter trägt eine rote Weste mit der Aufschrift auf dem Rücken "Ich bin dabei".

Entschlossene Warnstreik-Woche der Metall-Elektro-Beschäftigten: Seit Sonntag haben sich bundesweit über 413 000 Beschäftigte an ersten Ausständen, Aktionen, Demonstrationen und Kundgebungen der IG Metall beteiligt – mehr als im Vergleichszeitraum der Tarifrunde 2024.

Vom südlichen Singen bis zum Nordsee-Windpark protestierten die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie gegen das Minus-Angebot der Arbeitgeber. Bei über 2800 Warnstreik-Aktionen bis Freitag setzten die Beschäftigten deutliche Zeichen für 5 Prozent mehr Geld, eine bessere tarifliche Beschäftigungssicherung in Krisenunternehmen und eine Gewinnbeteiligung in Boom-Unternehmen.

IG Metall-Tarifvorständin Nadine Boguslawski: „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind hoch engagiert, sie kämpfen um die Zukunft ihrer Familien und Arbeitsplätze. Sie erwarten spürbare Kaufkraft sowie handfeste Zusagen und Konzepte der Arbeitgeber: zur Sicherung industrieller Wertschöpfung und Investitionen am Standort. Drohkulissen mit weiterem Stellenabbau helfen nicht weiter. Unser Angebot für faire und flexible tarifliche Regelungen liegt auf dem Tisch – jetzt sind die Arbeitgeber am Zug.“

Gewerkschafts-Chefin Christiane Benner sagte angesichts der laufenden 3. Verhandlungsrunde: „Viele, viele Beschäftigte haben sich an beeindruckenden Warnstreiks mit klarer Botschaft beteiligt. Sie haben damit gezeigt, dass sie nichts, aber auch gar nichts von dem Minusangebot der Arbeitgeber halten. Sie erwarten Respekt für ihre Leistung und Perspektiven für ihre Zukunft. Pauschale Sparprogramme zur Renditesicherung und Lohnverzicht sind mit uns nicht zu machen. Nur Innovationen und Investitionen bringen den Industriestandort Deutschland nach vorne.“

Der weitere Verlauf des Arbeitskampfs hängt nach Gewerkschaftsangaben an einem ernsthaften Lösungswillen der Arbeitgeber im Tarifkonflikt. Diese bleiben bislang unverändert bei ihrer Forderung nach einem Reallohnverlust in Form einer streichbaren Einmalzahlung und einer Entgelterhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028. Am Donnerstag bot die Gewerkschaft der Arbeitgeberseite eine neue tarifliche Regelung an, um in der Strukturkrise Investitionen in Zukunftsprodukte mit verbindlichen Zusagen für Standorte, Arbeitsplätze und Ausbildung zu sichern.

Aktionen in den IG Metall-Bezirken

Mit Fackeln, Fahnen und Feuertonnen erhöhten die Metallerinnen und Metaller seit dem Ende der Friedenspflicht am 1. November bundesweit täglich den Druck auf die Arbeitgeber. Dabei protestierten unter anderem Beschäftigte von Maschinen- und Automobilbauern, Zulieferern, der Elektrotechnik- und metallverarbeitenden Industrie mit Demonstrationen oder Frühschluss-Aktionen.

Massive Warnstreiks in Baden-Württemberg prägten unter anderem die Beschäftigten von Autobauern wie Mercedes (Sindelfingen), Audi (Neckarsulm) und Porsche (Zuffenhausen). In Bayern protestierten jeweils 3000 Warnstreikende an Standorten von BMW, Audi und Bosch. 3400 Auszubildende aus dem Freistaat demonstrierten in Regensburg für höhere Azubi-Vergütungen. Im IG Metall-Bezirk Mitte warnstreikten zwischen Saarland und Thüringen ebenfalls Tausende Beschäftigte. Allein bei Daimler Truck in Wörth und Kassel 3850 Beschäftigte, in Dillingen trafen sich Beschäftigte von Stabilus, ZF, Kalzip, Thales und anderen Betrieben zum Sternmarsch.

In Nordrhein-Westfalen forderten rund 1500 Beschäftigte aus zehn Betrieben in der Schützenhalle von Neheim-Hüsten zielgerichtete tarifliche Regelungen für mehr Kaufkraft und Beschäftigung. In Köln und Düsseldorf warnstreikten mehrere Tausend Beschäftigte der Autobauer Ford und Mercedes. In Niedersachsen zeigten in Osnabrück 2000 Beschäftigte von Volkswagen und weiteren Unternehmen den Arbeitgebern die „gelbe Karte“, ebenso in Hannover mit 2200 Beschäftigten.

In mehreren größeren wie kleineren Betrieben in Berlin, Brandenburg und Sachsen legten Beschäftigten zum ersten Mal die Arbeit nieder. Ihre Premiere bei den Warnstreiks in dieser Woche feierten die Kolleginnen und Kollegen von Rosenbauer in Luckenwalde (Brandenburg), von ASML in Berlin und von Purem in Wilsdruff (Sachsen).

Im IG Metall-Bezirk Küste protestierten allein am Donnerstag 12 400 Beschäftigte von vier Airbus-Standorten, am Dienstag 3300 Mercedes-Beschäftigte in Bremen. Auf der Nordsee-Insel Helgoland warnstreikten alle Windpark-Beschäftigten von Siemens Gamesa.

Beschäftigte strecken kämpferisch die Faust nach oben bei der Warnstreik-Kundgebung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Berlin am 3. November 2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Tarifbezirk Berlin-Brandenburg IG Metall legt Konzept zur Lösung vor, Arbeitgeber mauern

Beschäftigte strecken kämpferisch die Faust nach oben bei der Warnstreik-Kundgebung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Berlin am 3. November 2026

Begleitet von weiteren Warnstreiks ist die dritte Tarifverhandlung in Berlin und Brandenburg ohne Annäherung zu Ende gegangen. Die IG Metall legte ein Konzept zur Zukunfts- und Beschäftigungssicherung in der Industrie vor. Die Arbeitgeber beharrten auf ihrem alten Angebot.

Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Noch immer halten die Arbeitgeber an ihrem frechen Minus-Angebot fest. Verzicht ist keine Zukunftsstrategie und sichert keinen Arbeitsplatz und keinen Standort. Das geht nur mit Investitionen und Innovationen in die Werke bei uns in der Region. Die IG Metall hat dazu ein Konzept präsentiert, mit dem sich Industrie und Beschäftigung hier bei uns sichern und stärken lassen. Wenn die Arbeitgeber diesen Vorschlag vor allem zur Kostensenkung und zum Abbau von Tarifleistungen verwenden wollen, werden sie auf unseren entschiedenen Widerstand stoßen.“

Aktion zur zweiten Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Oldenburg

Metall-Tarifrunde | Bezirk Küste Küste: Keine Einigung ohne Kurswechsel der Arbeitgeber

Aktion zur zweiten Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Oldenburg

Die dritte Tarifverhandlung für das Tarifgebiet Küste ging heute in Bremen ohne Ergebnis zu Ende, eine weitere Verhandlungsrunde wurde vorerst nicht vereinbart. Vor der Verhandlung erhöhten 4000 Beschäftigte aus 27 Bremer Industriebetrieben mit zwei Demonstrationszügen und einer Kundgebung vor dem Verhandlungshotel den Druck auf die Arbeitgeber. An den Warnstreiks beteiligten sich unter anderem Beschäftigte von Mercedes-Benz, Airbus, Lear, Rheinmetall Electronics, Siemens, TKMS Atlas Elektronik, ZF und Lürssen. 

„Jetzt müssen die Arbeitgeber ihre Vorstellung von einer Minusrunde fallenlassen und eine 180-Grad-Wende vollziehen. Sonst wird uns kein Tarifabschluss gelingen, der die Einkommen der Beschäftigten stärkt und zugleich Zukunft, Investitionen und Beschäftigung sichert“, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Küste. 

Am Freitag legten rund 2000 Beschäftigte aus den norddeutschen Bundesländern ihre Arbeit nieder. Insgesamt haben sich seit Beginn der Warnstreiks am vergangenen Sonntag mehr als 42 000 Beschäftigte im Bezirk Küste an den Arbeitsniederlegungen beteiligt.

Ein Beschäftigter bläst in eine Tröte bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Hameln am 05.11.2026

Metall-Tarifrunde | Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Metallarbeitgeber bessern Angebot keinen Zentimeter nach

Ein Beschäftigter bläst in eine Tröte bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Hameln am 05.11.2026

Die dritte Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen ist am Freitagmittag in Hannover ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber hielten an ihrem bisherigen mickrigen Angebot fest. Die IG Metall hat ihnen daraufhin einen eigenen Lösungsvorschlag unterbreitet.

Das weiterhin gültige Arbeitgeber-Angebot sieht für die kommenden 20 Monate kein dauerhaftes Plus bei den Entgelten vor. Außerdem soll eine Einmalzahlung von 660 Euro im Juli 2027 fließen, die auch wegfallen kann. In der dritten Runde legten sie keine Nachbesserung vor. Kritik übten sie dagegen an den Warnstreiks der vergangenen Tage. „Die Arbeitgeber hatten heute die Chance, ein Angebot vorzulegen, das den Namen verdient. Sie haben sie nicht genutzt“, führt Thorsten Gröger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, aus. „Wer ein Minus-Angebot nicht korrigiert und sich dann über den Protest der Beschäftigten beklagt, verkennt die Stimmung in den Betrieben.“

Besonders deutlich wird die massive Schieflage in den bisherigen Verhandlungen: Die Arbeitgeber fordern weitreichende Zugeständnisse, sind aber selbst kaum bereit, etwas anzubieten. Weder bei der Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten noch auf der materiellen Seite kommen sie den Beschäftigten ernsthaft entgegen. Unter diesen Voraussetzungen ist ein gemeinsamer Lösungskorridor weiterhin meilenweit entfernt.

Die IG Metall hält an ihrem Tarifpaket fest. Sie fordert 5 Prozent mehr Entgelt. Außerdem braucht es eine soziale Komponente, eine tarifliche Gewinnbeteiligung in Boom-Unternehmen und tariflich gesicherte Beschäftigung. „Wir stehen für gerechte Entgelte und für eine sichere Zukunft aller Beschäftigten. Daran ändert auch das desaströse und provokante Minus-‚Angebot‘ der Arbeitgeber nichts“, sagt Gröger. „Ein pauschaler Verzicht rettet nichts und niemanden. Ein Konzept für mehr Zukunfts- und Beschäftigungssicherung sind uns die Arbeitgeber bis heute schuldig geblieben. Deshalb haben wir selbst eines auf den Tisch gelegt.“

Viele Unternehmen stecken in einer Struktur- und Produktkrise. Die IG Metall hat NiedersachsenMetall in der dritten Verhandlung deshalb ein Paket vorgeschlagen, das Beschäftigung sichern, die Standorte zukunftsfest machen und die Flächentarifbindung ausbauen soll. Kern ist ein eigener, zeitlich befristeter Tarifvertrag, der Investitionen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze absichert. Auf dieser Grundlage könnten tarifliche Leistungen in einzelnen Betrieben vorübergehend und in begrenztem Umfang angepasst werden. Die Hoheit darüber liegt bei den Tarifvertragsparteien, die Mitglieder der IG Metall werden beteiligt. Zwingende Voraussetzung sind verbriefte und verbindliche Zusagen der Unternehmen für Investitionen, sichere Arbeitsplätze und den Erhalt der Standorte. „Beschäftigte brauchen Zukunft. Und Zukunft braucht Verbindlichkeit statt Willkür“, so der Metaller. „Unser Vorschlag gibt den Betrieben Luft, wenn es schwierig wird. Er verlangt dafür aber Verbindlichkeit: Investitionen hier, Arbeitsplätze hier, Zukunft hier.“

Seit dem Ende der Friedenspflicht am 1. November haben sich in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt über 16 500 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. In Niedersachsen gab es Aktionen unter anderem in Hannover, Salzgitter, Braunschweig, Hildesheim und Osnabrück. Weitere Aktionen gab es rund um Lüneburg, im Harz, im südlichen Niedersachsen und am Dümmer. In Sachsen-Anhalt legten Belegschaften in Magdeburg, Halle, im Raum Halberstadt und im Mansfelder Land die Arbeit nieder.

Nun richtet sich der Blick auf das Wochenende. Die Arbeitgeber haben Zeit, ihr bisheriges Angebot zu überdenken und nachzubessern. Außerdem erwartet die Gewerkschaft eine angemessene Antwort auf ihren Lösungsvorschlag. Am Montag wird unter anderem in den Tarifgebieten Sachsen-Anhalt und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sowie anderenorts in der Bundesrepublik weiterverhandelt. „Wir fordern die Arbeitgeber auf, dort endlich ein Angebot vorzulegen, über das sich ernsthaft verhandeln lässt. Unser Konzept liegt auf dem Tisch. Jetzt müssen die Arbeitgeber zeigen, ob sie tatsächlich an einer gemeinsamen Lösung interessiert sind“, so Gröger. Ein neuer Verhandlungstermin für Niedersachsen steht noch nicht fest.

Der Montag ist damit auch eine letzte Chance, noch Bewegung in die Verhandlungen zu bringen. Bleibt eine tragfähige Antwort aus, wird sich die Auseinandersetzung verschärfen. „Wir sind bereit, Lösungen zu vereinbaren. Aber die Richtungswahl obliegt allein den Arbeitgebern“, erklärt Gröger. „Entweder setzen sie den Blinker und ordnen sich in die richtige Spur ein. Oder sie steuern sehenden Auges auf eine deutlich härtere Auseinandersetzung zu. Die Verantwortung dafür tragen dann sie allein.“

Metall-Tarifrunde | Wirtschaftsdaten Produktion steigt überraschend

Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im September überraschend gesteigert. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,7 Prozent mehr her als im Vormonat, wie ntv.de berichtet. Das Nachrichtenportal bezieht sich dabei auf neue Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Wie ntv.de weiter berichtet, hatten Ökonomen mit einer Stagnation gerechnet, nach einem Zuwachs von revidiert 1,0 - vorläufiger Wert: 2,0 - Prozent im August. Die vergleichsweise hohe Revision sei laut Destatis auf ergänzte Angaben von Unternehmen im Baugewerbe zu Umsatzsteuervoranmeldungen zurückzuführen. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion im dritten Quartal um 0,4 Prozent niedriger als im Vorquartal.

Die positive Entwicklung im September sei maßgeblich auf den Zuwachs in der Automobilindustrie zurückzuführen: Hier sei die Fertigung um 17,1 Prozent zum Vormonat hochgefahren worden. "In diesem Bereich hatte die Produktion in den beiden Monaten zuvor unter anderem aufgrund von Produktionsumstellungen und Werksferien auf einem niedrigen Niveau gelegen", zitiert ntv.de die Statistiker.

"Die Produktion sattelt noch mal drauf, ohne das Quartal wirklich zu retten", meinte Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Bethmann HAL, laut ntv.de. "Hierzu haben die Werksferien, aber auch die Sonderkonjunktur in der Chemie beigetragen. Ohne das Niedrigwasser in deutschen Flüssen wäre die Produktion wohl höher ausgefallen. Ob der Auftragsfunke langsam auf die Produktion überzuspringen scheint, bleibt noch abzuwarten. Dazu müssten auch weiter mehr Investitionsgüter produziert werden. Die Kapazitätsauslastung hat noch viel Luft nach oben."

Warnstreik bei Audi in Neckarsulm an 06.11.2024

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Baden-Württemberg 6500 Beschäftigte von Audi Neckarsulm im Warnstreik

Warnstreik bei Audi in Neckarsulm an 06.11.2024

6500 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich am Donnerstag an der Warnstreik-Kundgebung bei Audi in Neckarsulm und setzten ein klares Zeichen: Auf das „freche Minus-Angebot“ der Arbeitgeber wollen sie sich nicht einlassen. „Sparen und Streichen sind keine Zukunftsstrategie – das Land braucht Innovationen und Investitionen!“, so Nadine Boguslawski, Tarifvorständin der IG Metall, bei der Kundgebung. 

 

05.11.2026

Warnstreik in der Metall-Tarifrunde bei Miele, Hirolift und Benteler in Bielefeld am 03.11.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Termine der dritten Verhandlungsrunde

Warnstreik in der Metall-Tarifrunde bei Miele, Hirolift und Benteler in Bielefeld am 03.11.2026

Die Termine der dritten Verhandlungsrunde der Tarifbewegung 2026 in der Metall- und Elektroindustrie stehen nun weitgehend fest ...

  • 5.11. Baden-Württemberg, Ludwigsburg 
  • 6.11. Berlin-Brandenburg, Berlin 
  • 6.11. Küste, Bremen 
  • 6.11. Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland), Frankfurt am Main
  • 6.11. Niedersachsen, Hannover
  • 9.11. Sachsen, Dresden
  • 9.11. Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (noch offen)
  • 9.11. Sachsen-Anhalt (noch offen)
  • 9.11. Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 
  • 9.11. Bayern, München

Die dritte Verhandlung in Baden-Württemberg ist bereits ohne Ergebnis beendet. Den Bericht findet ihr hier. 

Der Termin für das Tarifgebiet Thüringen steht bislang noch aus. Wir werden euch hier im Tarif-Ticker so bald wie möglich informieren. 

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen Weitere Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Die Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen gehen auch heute mit hoher Intensität weiter. Allein bis zum frühen Nachmittag legten fast 2500 Beschäftigte im Bezirk die Arbeit nieder. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Jan Otto: „Die Enttäuschung in den Betrieben über das miese Angebot der Arbeitgeber ist groß. Die Arbeitgeber müssen diese Entschlossenheit ihrer Beschäftigten ernst nehmen und in der dritten Verhandlungsrunde ihr Angebot entsprechend deutlich verbessern.“

Warnstreik bei Bloom & Voss und Mercedes am 03.11.2026 in Hamburg (Tarifrunde Metall & Elektro)

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Küste Küste: 21 800 Streikende in 96 Betrieben bei Aktionen

Warnstreik bei Bloom & Voss und Mercedes am 03.11.2026 in Hamburg (Tarifrunde Metall & Elektro)

Die Warnstreikwelle der IG Metall Küste hat heute ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. 21 800 Beschäftigte beteiligten sich an den Arbeitsniederlegungen. Warnstreiks fanden in fast 100 Betrieben in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nordwestlichen Niedersachsen statt. Damit haben seit dem Beginn der Warnstreiks am Sonntag mehr als 32 500 Beschäftigte im Bezirk Küste ihre Arbeit vorübergehend niedergelegt.

Zu den Schwerpunkten gehörten mehrere Airbus-Standorte: Im Hamburger Werk legten insgesamt 9 000 Beschäftigte für drei Stunden die Arbeit nieder, in Stade waren es 1300 und in Buxtehude 200 Beschäftigte. In Schleswig-Holstein streikten mehr als 4000 Metallerinnen und Metaller, darunter 1000 Beschäftigte von TKMS und German Naval Yard in Kiel. In Wismar kamen 300 Beschäftigte von Lear, TKMS und Schottel zur Kundgebung. Gestreikt wurde unter anderem auch bei Siemens Gamesa in Cuxhaven, der MEYER WERFT in Papenburg, der Neptun Werft und Liebherr (500 Streikende) in Rostock sowie bei ZF Airbag in Laage.

„Fast 22 000 Warnstreikende an einem Tag sind eine klare Ansage: Die Beschäftigten erwarten morgen eine deutliche Bewegung am Verhandlungstisch“, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Küste. „Wer eine Minus-Runde fordert, darf sich über diese Reaktion nicht wundern. Die Arbeitgeber haben es jetzt in der Hand, den Tarifkonflikt zu lösen.“

Warnstreik der IG Metall in Schweinfurt. <br/>Aufgenommen am 04. November 2026, Schweinfurt, Bayern, Deutschland

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Bayern In Bayern heute über 11 000 Warnstreikende in 81 Betrieben

Warnstreik der IG Metall in Schweinfurt. <br/>Aufgenommen am 04. November 2026, Schweinfurt, Bayern, Deutschland

Mit über 11 000 Warnstreikenden in 81 Betrieben ist die Warnstreikwelle heute weiter durch Bayern gerollt. Ein Schwerpunkt lag auf der boomenden Luftfahrt-Branche: Bei Airbus Aerostructures in Augsburg, Airbus Helicopters in Donauwörth, Airbus Defense and Space in Manching sowie MTU in München haben zusammen 3000 Beschäftigte für Kundgebungen vorübergehend die Arbeit niedergelegt. An der Münchener Warnstreik-Kundgebung mit MAN Truck & Bus, MTU und weiteren Betrieben beteiligten sich 2350 Beschäftigte.

Im Landshuter BMW-Werk legte die Frühschicht mit 700 Beschäftigten für zweieinhalb Stunden die Arbeit nieder. Auch die komplette Schaeffler-Frühschicht im mittelfränkischen Höchstadt verließ zum Warnstreik das Werk und machte dort auch ihrem Ärger über die massiven Stellenabbau-Pläne des Unternehmens Luft. Größere Warnstreik-Kundgebungen mit jeweils 500 Teilnehmenden gab es auch in Pfronten und Regensburg.

Beschäftigte der Metall-Industrie während einer verhandlungsbegleitenden Aktion in Ludwigsburg

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Baden-Württemberg Baden-Württemberg: Fast 18 000 Beschäftigte beteiligen sich an Aktionen

Beschäftigte der Metall-Industrie während einer verhandlungsbegleitenden Aktion in Ludwigsburg

Im Südwesten beteiligten sich heute fast 18 000 Metallerinnen und Metaller aus 110 Betrieben an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen. Damit steigt die Zahl der Beteiligten seit Warnstreikbeginn auf mehr als 72 000.

Bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen legten 150 Beschäftigte der Nachtschicht die Arbeit nieder. Bei einem Demo-Zug und einer Kundgebung machten sie ihre Unterstützung für die Forderungen der IG Metall deutlich. Bei Mercedes-Benz in Rastatt haben 1100 Kolleginnen und Kollegen an einem Warnstreik teilgenommen. Bei Audi in Neckarsulm beteiligten sich 6500 Beschäftigte an einer Kundgebung, auf der Nadine Boguslawski, Tarifvorständin der IG Metall, als Rednerin sprach. Sie kritisierte das „freche Minus-Angebot“ der Arbeitgeber und machte deutlich: „Sparen und Streichen sind keine Zukunftsstrategie – das Land braucht Innovationen und Investitionen!“

Zu einer zentralen Warnstreikaktion in Mannheim kamen etwa 1700 Beschäftigte von John Deere, Caterpillar Energy Solutions, RCL Automotive Neckarau, Siemens AG NL Mannheim, Leica Microsystems CMS zusammen. In Offenburg beteiligten sich rund 140 Metallerinnen und Metaller von Carl Leipold, Hansgrohe SE, UCON Container Systems, Schondelmaier GmbH Presswerk, Supfina Grieshaber, Grieshaber, ABB AG STOTZ-KONTAKT an einer zentralen Warnstreikaktion. Eine große Kundgebung mehrerer Betriebe fand auch bei Bosch in Reutlingen statt. Dort nahmen mehr als 2000 Kolleginnen und Kollegen teil. Auch in Schwäbisch Gmünd versammelten sich 600 Beschäftigte aus mehreren Betrieben zu einer Kundgebung.

In weiteren Betriebe folgten Beschäftigte dem Warnstreikaufruf der IG Metall: Bei Magna in Assamstadt waren es 400, bei Diehl Aviation in Laupheim (IG Metall Ulm) 800 und bei Sick in Reute 200. Bei Rosenbauer in Karlsruhe beteiligten sich 200 Beschäftigte am Warnstreik.

IG Metall-Bezirksleiterin und Verhandlungsführerin Barbara Resch: „Was die Kolleginnen und Kollegen in dieser Tarifrunde zeigen, ist großartig. Jetzt geht es darum, alle Kräfte zu mobilisieren, und den Rückenwind mit an den Verhandlungstisch zu nehmen. Wir erwarten am Montag in NRW Fortschritte. Dann entscheidet sich, wie es weitergeht. Eines ist klar: Die Metallerinnen und Metaller sind bereit.“

Ein Beschäftigter mit Trillerpfeife bei einem Warnstreik in der Metall-Tarifrunde bei Aumovio in Frankfurt am 04.11.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Mitte Über 8800 Metallerinnen und Metaller bei Warnstreiks der IG Metall Mitte

Ein Beschäftigter mit Trillerpfeife bei einem Warnstreik in der Metall-Tarifrunde bei Aumovio in Frankfurt am 04.11.2026

Am Donnerstag folgten 8860 Beschäftigte den Warnstreikaufrufen der IG Metall Mitte. Insgesamt fanden bis zum frühen Nachmittag 59 betriebliche Aktionen in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen statt.

In Hessen beteiligten sich rund 3000 Beschäftigte an Warnstreiks und Aktionen – beispielsweise von Schunk, Siemens Schaltanlagen und Hörmann Automotive. In Thüringen zogen rund 850 Beschäftigte vor die Werkstore. Es beteiligten sich unter anderem Beschäftigte von N3 Engine Overhaul, Zeiss, Jenoptik und Optronik in Jena an Warnstreiks.

In Rheinland-Pfalz nahmen rund 1500 Beschäftigte teil – zum Beispiel von Mercedes Benz GLC, Borg Warner und Joseph Vögele. Im Saarland legten rund 1600 Beschäftigte die Arbeit nieder. Warnstreikaktionen fanden unter anderem statt bei Hager Elektro, Diehl Defence und ThyssenKrupp Automotive Body Solutions.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk NRW NRW: Heute 8900 Warnstreikende in 93 Betrieben

Heute folgten in NRW bisher 8900 Beschäftigte aus 93 Betrieben dem Warnstreikaufruf der IG Metall. Die größte Veranstaltung fand in Neheim-Hüsten statt. Dort beteiligten sich 1450 Beschäftigte aus 10 Betrieben an einer Kundgebung. In Spelle kamen 1300 Beschäftigte zu einer Kundgebung zusammen. In Oberhausen demonstrierten 450 Beschäftigte aus 4 Betrieben für die Forderung der IG Metall. In Warburg, Neuss und Hellenthal trafen sich jeweils 300 Beschäftigte zu einer Kundgebung.

Zwei Frauen zeigen den Arbeitgebern gelbe Karten bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei Alstom in Salzgitter am 04.11.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Unmissverständliches Signal vor der dritten Verhandlung

Zwei Frauen zeigen den Arbeitgebern gelbe Karten bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei Alstom in Salzgitter am 04.11.2026

Heute trat um Mitternacht die Nachtschicht von MAN Truck & Bus in Salzgitter in den Warnstreik, kurz darauf folgten die Kolleginnen und Kollegen von Alstom. In Hameln zogen am Vormittag rund 500 Beschäftigte durch die Innenstadt, unter ihnen die Belegschaften von Lenze, Phoenix Contact, Reintjes, Stüken und der Aerzener Maschinenfabrik. Ob bei thyssenkrupp in Ilsenburg, Jungheinrich in Landsberg, ZF in Diepholz und Stemwede: In zahlreichen Betrieben ruhte die Arbeit, und überall war dieselbe Entschlossenheit zu spüren. 

Seit Ende der Friedenspflicht beläuft sich die Zahl der Warnstreikenden in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt auf rund 15 000 Beschäftigte in der Metallindustrie. 
„Dieses Signal kann niemand überhören“, sagt Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. „Die Arbeitgeber täten gut daran, die Zeichen aus den Betrieben ernst zu nehmen. Wer in den nächsten Tagen erneut mit leeren Händen an den Tisch kommt, hat die Stimmung in den Belegschaften gründlich verkannt. Sollten die Arbeitgeber es darauf anlegen, werden wir diese Tarifrunde mit aller Konsequenz führen. Die Verantwortung dafür tragen allein sie.“

Metall-Tarifrunde 2026: Beschäftigte während einer verhandlungsbegleitenden Aktion in Ludwigsburg.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Baden-Württemberg Die IG Metall hat ihren Lösungsvorschlag vorgelegt. Arbeitgeber müssen bis Montag liefern

Metall-Tarifrunde 2026: Beschäftigte während einer verhandlungsbegleitenden Aktion in Ludwigsburg.

Die dritte Verhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg ist heute ohne Bewegung zu Ende gegangen. Seit der letzten Verhandlung am 27. Oktober ist keine substanzielle Annäherung erkennbar. Weiterhin fehlt ein verhandlungsfähiger Vorschlag, der die Zukunft der Standorte und die Sicherheit der Beschäftigten zusammenbringt. Die Warnstreiks in den Betrieben nehmen Fahrt auf.

Das Angebot der Arbeitgeber sieht eine differenzierbare Einmalzahlung erst zum 1. Juli 2027 und eine tabellenwirksame Erhöhung um 1,3 Prozent erst ab dem 1. Juli 2028 vor. Bis dahin bleiben die Tabellenentgelte 20 Monate unverändert. Damit sichert das Angebot die Kaufkraft nicht. Zugleich steht der Wunsch nach einer dauerhaften Absenkung von Tarifstandards im Raum.

Barbara Resch, Verhandlungsführerin und Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg, sagt: „Die Beschäftigten sollen lange auf eine wirksame Entgelterhöhung warten und zugleich Zugeständnisse machen, während verbindliche Zusagen für Investitionen, Standorte und Arbeitsplätze fehlen. Das ist keine Grundlage für einen Abschluss und eine Mogelpackung. Deswegen haben wir den Arbeitgebern heute sehr deutlich gesagt, dass wir schnell ein verbessertes Angebot und endlich ein echtes Zukunftskonzept erwarten. Mein Geduldsfaden wird allmählich dünner.“

Zukunft braucht verbindliche Zusagen

Für eine tragfähige Lösung braucht es ein Konzept, das schon bei den Investitionsentscheidungen ansetzt. Es muss verbindliche Zusagen zu Investitionen, Standorten und Produkten sowie klare Perspektiven für Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze enthalten. Ziel ist, industrielle Wertschöpfung hier zu halten sowie Verlagerungen und Beschäftigungsabbau zu verhindern.

Resch: „Ich werde nicht müde zu wiederholen: Standorte werden nicht durch Verzicht gesichert. Die Last für Investitionen darf nicht einseitig bei den Beschäftigten landen. Dafür kämpfen wir!“

Ein Tarifvertrag mit klaren Regeln

Die IG Metall legt einen eigenen Lösungsvorschlag vor und zeigt damit, dass sie bereit ist, Verantwortung für die Zukunft der Industrie zu übernehmen. Sie ist bereit, gemeinsam mit den Arbeitgebern eine zeitlich befristete tarifliche Regelung zu entwickeln. Damit sollen Investitionen in Zukunftsprodukte mit verbindlichen Zusagen für Standorte, Arbeitsplätze und Ausbildung verbunden werden. Die Regelung soll nur für klar begrenzte Fälle gelten. Beschäftigte dürfen dabei nicht pauschal auf Tarifleistungen verzichten, um Unternehmensgewinne zu steigern. Die Betriebe müssen überprüfbare Zusagen machen und dafür einstehen, wenn sie diese nicht einhalten. Die Lösung soll als Tarifvertrag vereinbart und gemeinsam mit den Tarifvertragsparteien und den Mitgliedern ausgestaltet werden.

Barbara Resch: „Wenn die Arbeitgeber die Regelung vor allem zur Kostensenkung und zum Abbau von Tarifleistungen nutzen wollen, machen wir das nicht mit. Über Abweichungen vom Tarifvertrag müssen Gewerkschaft und Arbeitgeberverbände gemeinsam entscheiden. Der Druck darf nicht auf die Betriebsräte abgeladen werden.“

Bis zur Verhandlung am Montag in Düsseldorf erwarten wir Antworten. Resch macht deutlich, woran eine Einigung hängt: „Unser Lösungsvorschlag liegt auf dem Tisch. Jetzt müssen die Arbeitgeber zeigen, ob sie tatsächlich an einer Lösung interessiert sind. Wir wollen einen Abschluss, der Beschäftigung sichert, Einkommen stärkt und Perspektiven schafft. Für Minirunden, leere Versprechen und Zukunft auf Pump stehen wir nicht zur Verfügung. Bleibt eine tragfähige Antwort aus, werden wir die Warnstreiks ausweiten. Jetzt sind die Arbeitgeber am Zug.“

Warnstreikkundgebung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Berlin: Eine Frau bläst in eine Tröte, ein Mann mit Trillerpfeife, im Hintergrund eine Menschenmenge

Metall-Tarifrunde 2026 | Warnstreiks bundesweit Bis Mittwoch 191 000 Beschäftigte in fast 1000 Betrieben bundesweit im Warnstreik

Warnstreikkundgebung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Berlin: Eine Frau bläst in eine Tröte, ein Mann mit Trillerpfeife, im Hintergrund eine Menschenmenge

Die IG Metall hat ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie am Mittwoch noch einmal deutlich ausgeweitet. Mit fast 80 000 Beschäftigten in 400 Betrieben war der Mittwoch der bislang stärkste Warnstreiktag. Warnstreiks gab es unter anderem bei BMW, Bosch, Porsche, Mercedes-Benz, MAN Truck&Bus, STILL, Ford, Opel, Alstom und John Deere. Insgesamt waren in den vier Tagen seit Auslaufen der Friedenspflicht am Sonntag 0 Uhr 191 000 Beschäftigte in fast 1000 Betrieben im Warnstreik. 

Am Donnerstag liegt ein Schwerpunkt der Warnstreiks an der Küste. Allein hier sind fast 100 Betriebe zu Warnstreiks aufgerufen – unter anderem die Airbus-Standorte in Hamburg, Stade und Nordenham, die Beschäftigten bei Siemens Gamesa in Cuxhaven, der Meyer Werft in Papenburg, Thyssenkrupp Marine Systems in Kiel und Wismar, Dräger in Lübeck, der Neptun Werft und Liebherr in Rostock sowie bei ZF Airbag in Laage. 

Mit ihren Warnstreiks erhöht die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber. In den bisherigen Tarifverhandlungen hatten die Arbeitgeber lediglich 1,3 Prozent mehr Geld angeboten – allerdings erst ab Juli 2028, bei einer Inflation von bis zu 3 Prozent.  

Die Tarifverhandlungen gehen am Donnerstag weiter. Zum Auftakt verhandelt die IG Metall in Baden-Württemberg mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall. 

Warnstreikende von Miele, Hirolift und Benteler demonstrieren in Bielefeld am 03.11.2026 für ihre Forderungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Nordrhein-Westfalen Warnstreik bei Benteler Steel Tube in Paderborn

Warnstreikende von Miele, Hirolift und Benteler demonstrieren in Bielefeld am 03.11.2026 für ihre Forderungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie

In der Nacht vom 2. zum 3. November haben sich Beschäftigte aus mehreren Betrieben aus Paderborn (NRW) vor den Toren von Benteler Steel Tube versammelt und den Arbeitgebern gezeigt, was sie von ihrem Angebot halten.

04.11.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Küste IG Metall Küste kündigt bislang größte Streikwelle an

Die IG Metall Küste hat ihre Warnstreiks in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie heute ausgeweitet. Am bislang größten Warnstreiktag beteiligten sich mehr als 6500 Beschäftigte.

„Die Beteiligung übertrifft unsere Erwartungen. Sie zeigt, dass die Kolleginnen und Kollegen bereit sind, für ein besseres Angebot zu kämpfen“, sagt Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste. „Sie sorgen jeden Tag dafür, dass produziert wird und die Unternehmen erfolgreich sind. Dafür erwarten sie Respekt und eine faire Beteiligung. Die vorgeschlagene faktische Minusrunde der Arbeitgeber reicht ihnen nicht.“

Einen Schwerpunkt bildete Hamburg. Bei STILL legten Beschäftigte der Früh-, Normal- und Spätschicht zeitweise ihre Arbeit nieder. Insgesamt beteiligten sich dort 1200 Beschäftigte an den Warnstreiks. Der Aktion schlossen sich weitere 50 Beschäftigte der STILL-Niederlassung Hamburg/Bremen sowie Beschäftigte von Otis, Kone, Schindler, Tepper Aufzüge und KION an.

Weitere Warnstreiks gab es unter anderem bei den Mercedes-Benz-Werken in Hamburg und in Bremen, bei Airbus Aerostructures in Varel, bei August Brötje Raumheizsysteme in Apen und Rastede sowie bei Stryker Trauma in Schönkirchen. Damit haben sich seit Sonntag nach dem Ende der Friedenspflicht mehr als 11 500 Beschäftigte in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im nordwestlichen Niedersachsen an den Aktionen beteiligt.

Bezirksleiter Friedrich, der bei der Kundgebung von STILL zu den Streikenden sprach, forderte die Arbeitgeber auf, ihr „sogenanntes Angebot“ in der dritten Verhandlung am kommenden Freitag deutlich nachzubessern. „Sie müssen die starke Beteiligung ernst nehmen. Morgen setzen wir mit unserer bislang größten Warnstreikwelle im Norden ein unübersehbares Signal an die Arbeitgeber“, kündigte Friedrich an.

Warnstreiks in 96 Betrieben am Donnerstag

Am Donnerstag erreicht die Warnstreikwelle im Bezirk Küste ihren bisherigen Höhepunkt. Beschäftigte aus 96 namentlich angekündigten Betrieben sind zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Warnstreiks finden in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nordwestlichen Niedersachsen statt.

Zu den Schwerpunkten gehören die Airbus-Standorte in Hamburg, Stade und Nordenham. Daneben sind unter anderem Beschäftigte bei Siemens Gamesa in Cuxhaven, der Meyer Werft in Papenburg, TKMS in Kiel und Wismar, Dräger in Lübeck, der Neptun Werft und Liebherr in Rostock sowie bei ZF Airbag in Laage zum Warnstreik aufgerufen.

Große gemeinsame Aktionen sind außerdem in Wilhelmshaven, Kiel, Itzehoe und bei der Lürssen Werft in Schacht-Audorf geplant. In Wilhelmshaven beteiligen sich Beschäftigte aus neun Betrieben an einem zentralen Warnstreik auf dem Valoisplatz. Zur gemeinsamen Aktion bei Flowserve SIHI in Itzehoe sind ebenfalls Beschäftigte aus neun Betrieben aufgerufen.

Friedrich spricht am Donnerstag um 11 Uhr bei Airbus Aerostructures in Nordenham-Einswarden und um 13 Uhr auf der Warnstreikkundgebung in Wilhelmshaven. „Von Airbus über die Werften bis zu den zahlreichen Industrie- und Zulieferbetrieben: Die Warnstreiks erfassen jetzt die gesamte Küste“, sagt Friedrich.

Die IG Metall fordert in der Tarifrunde 5 Prozent höhere Entgelte. Darüber hinaus will sie eine Sicherung von Arbeitsplätzen, eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Beschäftigte in Unternehmen, die gute Geschäfte machen, sowie eine soziale Komponente für untere Entgeltgruppen, Auszubildende und Dual Studierende erreichen. Die Arbeitgeber haben dagegen acht Nullmonate, eine streichbare Einmalzahlung im Juli 2027 und lediglich 1,3 Prozent mehr Entgelt ab Juli 2028 angeboten.

Die dritte Tarifverhandlung findet am Freitag, 6. November, in Bremen statt. Die IG Metall Küste verhandelt mit dem Arbeitgeberverband Nordmetall für rund 130 000 Beschäftigte in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im nordwestlichen Niedersachsen.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Mitte IG Metall Mitte: 10 230 Metallerinnen und Metaller beteiligen sich an Warnstreiks

Über 10 000 Beschäftigte folgten heute den Warnstreikaufrufen der IG Metall Mitte. Insgesamt fanden bis zum frühen Nachmittag 91 betriebliche Aktionen in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen statt.

„Die temporären Arbeitsniederlegungen sind eine unmissverständliche Warnung an die Arbeitgeber. Sollten sie in der dritten Verhandlung kein verhandelbares Angebot vorlegen, werden wir die Warnstreiks deutlich ausweiten. 24-Stunden-Warnstreiks sind dann nicht mehr ausgeschlossen,“ so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Mitte.

 

In Hessen beteiligten sich rund 3330 Beschäftigte an Warnstreiks und Aktionen. So legten beispielsweise Beschäftigte von Stellantis Germany, Opel in Rüsselsheim, Aumovio in Frankfurt, der Vacuumschmelze in Hanau, von Alstom in Nordhessen und Samson in Offenbach zeitweise die Arbeit nieder. In Thüringen zogen rund 750 Beschäftigte vor die Werkstore. Es beteiligten sich beispielweise Beschäftigte von Kaeser Kompressoren, von Bosch in Eisenach, von Hydrema in Weimar und Sumitomo in Roßleben an Warnstreiks.

In Rheinland-Pfalz nahmen rund 3380 Beschäftigte an Warnstreiks teil. So folgten dem Warnstreikaufruf der IG Metall Mitte beispielweise Beschäftigte von John Deere, von Pall Filtersystems, von Bomag von Mann+Hummel oder Federal Mogul sowie der Andreas Stihl AG und Volvo Construction Equipment. Im Saarland legten rund 2000 Beschäftigte die Arbeit nieder. Warnstreikaktionen fanden u.a. in Sulzbach und Dillingen statt. Es beteiligten sich beispielweise Beschäftigte von Hydac, Ford und Nemak. Des Weiteren folgten dem Warnstreikaufruf der IG Metall Mitte die Beschäftigten von Tadano, Wireco und John Deere sowie ZF.

Beschäftigte von Waelzholz in Hagen bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie am 04.11.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Nordrhein-Westfalen Heute 11 300 Warnstreikende in 168 Betrieben in NRW

Beschäftigte von Waelzholz in Hagen bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie am 04.11.2026

Mit bisher 11 300 Warnstreikenden in 168 Betrieben wurden die Warnstreiks in der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie am Mittwoch mit hoher Intensität fortgeführt. 

Die größte landesweite Kundgebung fand in Siegen statt. Dort beteiligten sich 1.200 Beschäftigte aus 26 Betrieben an einer Demonstration und Kundgebung. Bei Ford in Köln kamen 800 Beschäftigte zu einer Kundgebung zusammen. In Bocholt demonstrierten 600 Beschäftigte aus 10 Betrieben für die Forderung der IG Metall. Auch in Paderborn beteiligten sich 570 Beschäftigte aus 5 Betrieben an einer Warnstreikaktion. In Dortmund folgten 500 Beschäftigte aus 3 Betrieben dem Warnstreikaufruf der IG Metall.

In zahlreichen Orten fanden weitere Warnstreiks statt. Die 3. Verhandlung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie NRW findet am Montag, den 09.11.2026 in Düsseldorf statt.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Bayern Mittwoch war bisher größter Warnstreik-Tag in Bayern

Am bisher größten Warnstreik-Tag in Bayern in der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie haben bis heute Nachmittag 16 000 Beschäftigte in 64 Betrieben vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Allein beim zentralen Azubi-Warnstreik in Regensburg haben 3400 Auszubildende aus ganz Bayern für ihre Forderung nach 110 Euro mehr Ausbildungsvergütung demonstriert. 

In München hat die Frühschicht des BMW-Werks mit 3000 Beschäftigten für zwei Stunden die Bänder verlassen und bei einem Demonstrationszug um das BMW-Werk fünf Prozent mehr Geld gefordert. Auch im Bamberger Bosch-Werk ist die Frühschicht mit 3000 Beschäftigten für vier Stunden in den Warnstreik getreten, am Abend folgt dort noch die Spätschicht. Zu Demonstrationszügen und einer Großkundgebung sind in Schweinfurt 2000 Beschäftigte von ZF, SKF, Schaeffler, Bosch Rexroth und weiteren Betrieben zusammengekommen.

Bayerns IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Horst Ott sagt: „Mit unseren Warnstreiks wollen wir die Arbeitgeber bewegen, mit uns zu einer Verhandlungslösung zu kommen. Ihr bisheriges Angebot ist eher ein Signal der Konfrontation. Wir werden den Druck auf die Arbeitgeber in den kommenden Tagen weiter erhöhen.“

Beim Azubi-Warnstreik in Regensburg liefen die Auszubildenden in einem farbenfrohen und lautstarken Demonstrationszug von Neutraubling bis zum BMW-Ausbildungszentrum in Regensburg. Dort sprach Christiane Benner, Erste Vorsitzende der IG Metall, zu den Auszubildenden: „Wenn wir sagen, wir brauchen Investitionen in die Zukunft, dann sprechen wir nicht nur von Technologien, Produkten und Werken, sondern auch von jungen Menschen! Die Auszubildenden, die sich für die Industrie und für diesen Standort entschieden haben, brauchen unsere volle Unterstützung. Sie müssen ihr Leben, die teuren Mieten, den Arbeitsweg, ihren Alltag finanzieren können. Das ist auch eine Frage von Respekt gegenüber jungen Menschen, sie sind unsere Zukunft! Deswegen machen wir uns in den Tarifverhandlungen stark für höhere Ausbildungsgehälter, das haben die tausenden Auszubildenden heute in Regensburg sehr deutlich gemacht.“

Bei der Großkundgebung in Schweinfurt sagte Hauptredner Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, zu den Warnstreikenden: „Die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie stemmen seit Jahren Krisen, Transformation und steigende Anforderungen. Sie sorgen mit ihrem Einsatz dafür, dass es auch in schwierigen Zeiten weitergeht. Sie erwarten dafür zurecht Anerkennung. Wenn die Gewinne sprudeln, sind erstmal die Anteilseigner dran – aber sobald es mal schlechter läuft, sollen die Belegschaften allein Opfer bringen? So funktioniert das nicht! Die Arbeitgeber müssen endlich ein Angebot vorlegen, das Respekt gegenüber den Beschäftigten und ihrer Arbeit ausdrückt.“

Verhandlungsbegleitende Aktion zur ersten Tarifverhandlung in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) am 07.10.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Baden-Württemberg BaWü: 15 000 Metallerinnen und Metaller bei Warnstreik-Aktionen

Verhandlungsbegleitende Aktion zur ersten Tarifverhandlung in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) am 07.10.2026

Heute haben sich bis zum frühen Nachmittag in Baden-Württemberg mehr als 15 000 Metallerinnen und Metaller aus 70 Betrieben an Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen beteiligt – unter anderem von Porsche, Mercedes-Benz, Daimler Truck, Mapal, Voith und vielen weiteren. Weitere Aktionen finden am Nachmittag und Abend statt. Bisher haben sich im Südwesten an allen Warnstreik-Tagen insgesamt an die 44.000 Beschäftigte an Warnstreik-Aktionen der IG Metall beteiligt.

IG Metall-Bezirksleiterin und Verhandlungsführerin Barbara Resch sagte am Mittwoch in Stuttgart: „Liebe Arbeitgeber, wir meinen es ernst. Das zeigen die ersten Warnstreiks in Baden-Württemberg. Die Kolleginnen und Kollegen zeigen deutlich, dass sie hinter der Forderung der IG Metall stehen. Mehr Geld. Mehr Sicherheit. Dafür stehen wir zusammen.“ Im Hinblick auf die morgige dritte Verhandlung sagte Resch: „Die Arbeitgeber wollen sparen – wir wollen Sicherheit und Zukunft für die Beschäftigten und die Standorte. Am Donnerstag muss sich zeigen, ob die Arbeitgeberseite einen ernsthaften Beitrag zur Zukunft der Arbeitsplätze in Baden-Württemberg leisten will. Ohne Sicherheit, Perspektiven und einer Kaufkraftsicherung kommen wir nicht zusammen.“

Beschäftigte in Osnabrück bei einem Demonstrationszug zu einer Warnstreik-Kundgebung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie am 04.11.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Protestwelle rollt weiter

Beschäftigte in Osnabrück bei einem Demonstrationszug zu einer Warnstreik-Kundgebung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie am 04.11.2026

Am dritten Warnstreiktag in dieser Woche hat der Tarifkonflikt weiter kräftig an Fahrt gewonnen: Über 6000 Beschäftigte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt legten am Mittwoch die Arbeit nieder. Noch in der Nacht traten die ersten Belegschaften in den Ausstand.

Über den Tag hinweg fanden drei Großkundgebungen statt: In Salzgitter versammelten sich über 1800 Beschäftigte unter anderem aus den Betrieben von MAN Truck & Bus, Bosch, Alstom, Magna und Stoll sowie weiteren Betrieben. Auch Beschäftigte des Stahlwerkes, von Volkswagen und der PowerCo zeigten sich solidarisch. In Osnabrück zogen rund 2000 Metallerinnen und Metaller in zwei Demonstrationszügen von KME und von VW Osnabrück zum DGB-Haus. Zahlreiche Betriebe nahmen an der Kundgebung teil. In Göttingen formierte sich ein Demonstrationszug mit rund 1000 Beschäftigten. Daran beteiligten sich unter anderem Belegschaften von Sartorius, Novelis, Mahr, Bosch und Carl Zeiss sowie Gotion.

Auch in Sachsen-Anhalt gewann der Protest an Breite. In Kabelsketal setzte sich die Belegschaft von DP World Logistics bereits um 4:45 Uhr in Bewegung. In Halle sammelten sich die Beschäftigten von Smart Press Shop, in Gatersleben die Belegschaften von Novelis. Darüber hinaus ruhte die Arbeit bei Siemens Mobility in Irxleben, bei DP World in Halberstadt und bei BTT Solutions in Berga.

Auch abseits der Großkundgebungen beteiligten sich zahlreiche Belegschaften an den Warnstreiks. 

Beim Azubi-Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Regensburg machen Auszubildende Druck für ihre Forderung.

Metall-Tarifrunde | Bezirk Bayern Auszubildende in Bayern machen Druck

Beim Azubi-Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie in Regensburg machen Auszubildende Druck für ihre Forderung.

Beim zweiten bayernweiten Azubi-Warnstreik versammelten sich in Regensburg rund 3400 Auszubildende aus dutzenden Betrieben in ganz Bayern. Nach einem Demonstrationszug von Krones in Neutraubling vorbei am BMW-Werk sprachen auf einer Kundgebung vor dem BMW-Ausbildungszentrum unter anderen Christiane Benner, 1. Vorsitzende IG Metall, und Horst Ott, Bezirksleiter IG Metall Bayern. Neben fünf Prozent mehr Entgelt fordert die IG Metall eine höhere Ausbildungsvergütung, weil Auszubildende unter den gestiegenen Preisen besonders leiden.

Metall-Tarifrunde 2026 | Klargestellt: Warnstreiks sind die Antwort auf das Minusangebot der Arbeitgeber

Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, unternimmt einen Verbalangriff auf das Streikrecht. Gegenüber t-online äußert er sich empört über den Verlauf der Tarif-Auseinandersetzung. Wir stellen klar, dass die Arbeitgeberseite die Warnstreiks provoziert hat.

 

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat nach unserer Ankündigung von Warnstreiks als Reaktion auf das Minusangebot der Arbeitgeber dieses gesetzlich geregelte Mittel scharf kritisiert. Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, sagte gegenüber t-online: 

„Die Gewerkschaften richten damit aus organisationspolitischen Gründen unnötigen Schaden an. Das ist in Zeiten, wo die Wirtschaft boomt, schon fragwürdig genug. Aber in einer Zeit, in der vor allem wegen der Arbeitskosten Investitionen in ausländische Standorte fließen und im Monat 10 000 Arbeitsplätze verloren gehen, ist das nicht verantwortbar.“ 

Warnstreiks und Streiks sind kein willkürliches Mittel. Sie sind rechtlich geschützt und gehören zur Tarifautonomie genauso dazu wie Verhandlungen am Tisch. Denn Tarifverträge entstehen nicht durch gutes Zureden allein, sondern auch dadurch, dass Beschäftigte ihren Forderungen Nachdruck verleihen können.  

Die Empörung von Herrn Zander wirkt deshalb etwas seltsam. Wer das Streikrecht kritisiert, weil die wirtschaftliche Lage schwierig sei, stellt ausgerechnet dann das wichtigste Druckmittel von Beschäftigten infrage, wenn es gebraucht wird. Das Grundrecht gilt schließlich nicht nur in guten Zeiten. 

Kurz gesagt: Warnstreiks sind nicht das Problem der Tarifrunde. Sie sind die Antwort darauf, dass die Arbeitgeber mit einem Minusangebot in die Verhandlungen gegangen sind. Wer den Warnstreik beklagt, sollte vielleicht zuerst über dessen Ursache sprechen. 

Bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei Osram und Siemens am 03.11.2026 in Berlin fordern Beschäftige mit einem Transparent "Zukunft statt Kahlschlag"

Metall-Tarifrunde 2026 | Warnstreiks bundesweit Bis Dienstag bundesweit 100 000 Beschäftigte in 500 Betrieben im Warnstreik

Bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei Osram und Siemens am 03.11.2026 in Berlin fordern Beschäftige mit einem Transparent "Zukunft statt Kahlschlag"

Die Warnstreikwelle rollt. 100 000 Beschäftigte in über 500 Betrieben waren in den ersten drei Tagen seit Auslaufen der Friedenspflicht am Sonntag 0 Uhr im Warnstreik. Allein am Dienstag legten über 62 000 Beschäftigte kurzzeitig die Arbeit nieder, unter anderem bei Audi, Ford, Mercedes-Benz, Daimler Truck, BMW, Bosch, ZF, Siemens Energy, Opel, RENK, Airbus Helicopters und Mahle. 

Am Mittwoch rollt die Warnstreikwelle verstärkt weiter. Ein Schwerpunkt liegt in Bayern mit Streiks an mehreren BMW-Standorten, darunter erstmals im neuen Batteriemontagewerk Irlbach-Straßkirchen, einer zentralen Warnstreik-Kundgebung in Schweinfurt mit Schaeffler, SKF, Bosch Rexroth und ZF – sowie dem zentralen Jugend-Warnstreik mit einem Demonstrationszug von Krones in Neutraubling zum Ausbildungszentrum von BMW in Regensburg. 

Die Verhandlungen gehen am Donnerstag weiter. Zum Auftakt zur dritten Runde verhandelt die IG Metall in Baden-Württemberg mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall. Die IG Metall erwartet ein deutlich verbessertes Angebot. 

03.11.2026

Bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei Osram und Siemens am 03.11.2026 in Berlin machen sich Beschäftigte für ihre Forderungen stark.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen intensivieren Warnstreiks

Bei einem Warnstreik in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei Osram und Siemens am 03.11.2026 in Berlin machen sich Beschäftigte für ihre Forderungen stark.

Die Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen gehen mit hoher Beteiligung weiter. Seit Beginn der Warnstreiks sind bis zum Dienstagnachmittag bereits rund 4500 Beschäftigte in der Region in den Ausstand getreten. Am Dienstag kamen bei einer gemeinsamen Kundgebung in Berlin Beschäftigte verschiedener Siemens-Standorte zusammen sowie Beschäftigte unter anderem von BMW, Osram, BSH, Ushio und Rhenus. 

Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen, sagte bei der Kundgebung: „Der heutige Warnstreiktag ist ein Kampftag, mit dem wir uns wehren: Auf unsere mehr als moderate Forderung haben wir von den Arbeitgebern ein knallhartes Minusangebot als Antwort bekommen. Gleichzeitig führen sie eine absurde Diskussion darüber, dass die Beschäftigten zu krank, nicht leistungsbereit und für die wirtschaftlichen Probleme verantwortlich seien. Dabei schaffen die Kolleginnen und Kollegen jeden Tag den Wohlstand unserer Gesellschaft. Und sie halten mit ihrem Konsum die Wirtschaft am Laufen. Unsere Forderung nach 5 Prozent mehr Entgelt ist angesichts der drastischen Preissteigerungen zum Beispiel für Lebensmittel, Benzin und Mieten nur angemessen und fair.“

Aktion zur zweiten Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Eisenach

Metall-Tarifrunde | Bezirk Mitte Bezirk Mitte: 21 100 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks

Aktion zur zweiten Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Eisenach

Seit Ende der Friedenspflicht haben im IG Metall Bezirk Mitte rund 21 100 Metallerinnen und Metaller zeitweise die Arbeit niedergelegt. Allein an den heutigen Warnstreiks und Aktionen beteiligten sich rund 13 900 Beschäftigte aus 59 Betrieben in Hessen, in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen.

In Hessen beteiligten sich rund 2500 Beschäftigte an Warnstreiks und Aktionen, in Rheinland-Pfalz rund 5500 im Saarland waren es rund 3900 Beschäftigte und in Thüringen zogen rund 1400 Beschäftigte vor die Werkstore.

„Die Metallerinnen und Metaller haben seit Ende der Friedenspflicht ein deutliches Signal ausgesendet: Arbeitsplatzabbau und Reallohnverluste sind mit ihnen nicht zu machen. Die Arbeitgeber sind am Zug. Die Beschäftigten erwarten Bewegung am Verhandlungstisch. Eine weitere Verzögerung durch die Arbeitgeber wird die Wut nur erhöhen und zu weiteren Warnstreiks führen,“ betonte Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Mitte, vor 2500 Beschäftigten vor dem Werkstor von Daimler Truck in Wörth.

Einer der größten Warnstreiks in Rheinland-Pfalz mit 2500 Beschäftigten fand bei Daimler Truck in Wörth statt. In Hessen fand eine der größten Aktionen in Calden bei Airbus Helicopters Technik mit 425 Warnstreikenden statt. Im Saarland war eine der größten Aktionen in Saarbrücken bei ZF mit 3500 Beschäftigten und in Thüringen fand die größte Aktion in Eisenach vor dem Werkstor von Benteler Automobiltechnik statt.

Beschäftigte machen sich stark für ihre Forderungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei einer Aktion zur zweiten Tarifverhandlung in Coburg

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Bayern Warnstreiks in Bayern haben Fahrt aufgenommen

Beschäftigte machen sich stark für ihre Forderungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie bei einer Aktion zur zweiten Tarifverhandlung in Coburg

In Bayern haben sich heute 8500 Beschäftigte in 40 Betrieben an den Warnstreiks beteiligt. Die größten Warnstreik-Kundgebungen fanden bei ZF in Passau statt sowie bei Renk und Everllence in Augsburg. Weitere Warnstreiks mit hunderten Beschäftigten organisierte die IG Metall in Aschaffenburg bei Linde Material Handling, bei Waldrich in Coburg sowie in Kitzingen.

Bereits in der Nacht auf Dienstag legte die Audi-Nachtschicht mit 3000 Beschäftigten für zwei Stunden die Arbeit nieder. Dabei machten die Audianerinnen und Audianer auch ihrem Ärger über die Konzernpolitik und die Vorstandskommunikation Luft. Bayerns IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Horst Ott sagte dort: „Manche in den Unternehmen und in der Politik reden respektlos über die Beschäftigten. Sie würden zu wenig arbeiten, sie seien zu faul, sie seien zu oft krank, und sie seien zu teuer. Deshalb geht es in dieser Tarifrunde um mehr als fünf Prozent. In dieser Tarifrunde holen wir uns den Respekt zurück.“

Warnstreik in Oldenburg im Bezirk Küste zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Küste IG Metall Küste weitet Warnstreiks aus

Warnstreik in Oldenburg im Bezirk Küste zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie.

Die IG Metall Küste hat ihre Warnstreiks in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie ausgeweitet. Seit Montagabend legten rund 4000 Beschäftigte ihre Arbeit nieder. Allein in Bremen nahmen mehr als 3300 Metallerinnen und Metaller aus mehreren Schichten an den Warnstreiks bei Mercedes-Benz und Lear teil. Damit haben sich seit Sonntag nach dem Ende der Friedenspflicht knapp 5000 Beschäftigte in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im nordwestlichen Niedersachsen an den Aktionen beteiligt.

In Hamburg versammelten sich am Dienstagmittag mehr als 600 Beschäftigte von TKMS, Siemens Energy, Atos, Philips Medical Systems und weiterer Betriebe für mehrere Stunden zum zentralen Warnstreik bei Blohm+Voss. In der Nacht kam es u.a. zu Arbeitsniederlegungen bei GKN Driveline in Kiel, Krones in Flensburg und bei Waskönig+Walter in Saterland.

„Wir erhöhen jetzt den Druck. Die Beschäftigten zeigen sehr deutlich, dass sie sich mit dem Angebot der Arbeitgeber nicht abspeisen lassen. Acht Nullmonate, eine streichbare Einmalzahlung und anschließend gerade einmal 1,3 Prozent mehr Entgelt reichen nicht. Die Arbeitgeber müssen sich bewegen und bei der nächsten Verhandlung ein tragfähiges Angebot vorlegen“, sagt IG Metall-Bezirksleiter Daniel Friedrich.

Beschäftigte machen sich für ihre Tarifforderung stark bei der verhandlungsbegleitenden Aktion in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) am 07.Oktober 2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Baden-Württemberg 3. Verhandlungsrunde startet am Donnerstag in Baden-Württemberg

Beschäftigte machen sich für ihre Tarifforderung stark bei der verhandlungsbegleitenden Aktion in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) am 07.Oktober 2026

Am Donnerstag, 5. November, soll in Ludwigsburg weiter verhandelt werden. „Wir lassen uns nicht mit einer Mogelpackung abspeisen“, teilte IG-Metall-Bezirksleiterin Barbara Resch mit. Echte Sicherheit gebe es nicht auf dem Rücken der Beschäftigten und nicht durch das Schleifen von Tarifstandards. „Am Donnerstag muss sich zeigen, ob die Arbeitgeberseite einen ernsthaften Beitrag zur Zukunft der Arbeitsplätze in Baden-Württemberg leisten will“.

Unterdessen rollt die Warnstreikwelle auch im Südwesten. Einen Schwerpunkt bildete dabei heute Stuttgart mit 1000 Warnstreikenden. Neben Beschäftigten des Technologiekonzerns Bosch kamen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Unternehmen zu einer gemeinsamen Kundgebung zusammen. Unter anderem waren Beschäftigte des Autozulieferers Mahle zum Warnstreik aufgerufen.

Fackelmarsch: Beschäftigte ziehen zur Metall-Tarifrunde durch Paderborn.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk NRW NRW: 16 320 Beschäftigte zu Warnstreiks auf den Straßen

Fackelmarsch: Beschäftigte ziehen zur Metall-Tarifrunde durch Paderborn.

Im IG Metall-Bezirk NRW haben sich heute bisher 16 320 Beschäftigte aus 235 Betrieben an Warnstreiks beteiligt. Die größte Kundgebung mit 3000 Teilnehmenden fand bei Ford in Köln statt.

Bei Mercedes in Düsseldorf sind 1000 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf der IG Metall gefolgt. Dort sagte Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer: „Wer die Beschäftigten 26 Monate auf ihr Geld warten lassen will, der provoziert Konflikte. Die Antwort der IG Metall darauf ist klar: entschlossener Widerstand in den Betrieben und auf der Straße. Sparen bringt keine Zukunft. Was die Beschäftigten und die Industrie jetzt brauchen, sind kluge Konzepte zur Sicherung von Arbeitsplätzen, Standorten und Investitionen. Statt Perspektiven aufzuzeigen, haben die Arbeitgeber mit ihrem Angebot sogar die Kaufkraftsicherung vom Tisch gewischt. Wer die Binnennachfrage schwächt und die Beschäftigten zur Kasse bittet, gefährdet nicht nur gute Arbeit, sondern auch die Zukunft des Industriestandorts.“

Auch Nadine Boguslawski, Tarifvorständin der IG Metall, sprach zu den Mercedes-Beschäftigten: „Wir haben ein ausgewogenes und flexibles Tarifpaket für alle wirtschaftlichen Lagen auf den Tisch gelegt, doch die Arbeitgeber haben mit einem frechen Minus-Angebot provoziert. Die Arbeitgeber fahren mit ihrem Verhalten den Karren an die Wand: Sparen und Streichen sind keine Zukunftsstrategie – das Land braucht Innovationen und Investitionen. Mit dem geforderten Reallohn-Verzicht und weniger Kaufkraft würden die Arbeitgeber den eigenen Konjunktur-Motor abwürgen. Gerade das respektlose Mercedes-Management zeigt mit seiner Forderung nach unbezahlter Mehrarbeit, wie wichtig gewerkschaftlicher Schutz und Tarifverträge für die Beschäftigten sind.“

In Lippstadt beteiligten sich 1500 Beschäftigte aus 7 Betrieben an einer Kundgebung. Auch in Lüdenscheid demonstrierten 1500 Beschäftigte aus 29 Betrieben für die Forderung der IG Metall. 1000 Beschäftigte aus 21 Betrieben folgten in Lohmar dem Aufruf der IG Metall. In Warstein-Belecke kamen rund 900 Beschäftigte aus 6 Betrieben zu einer Kundgebung zusammen. Das waren landesweit die größten Warnstreikveranstaltungen am heutigen Tag.

Weitere Warnstreiks und Aktionen gab es in Vreden, Duisburg, Grevenbroich, Gevelsberg, Gelsenkirchen, Rheda, Wiedenbrück, Hagen, Hohenlimburg, Herford, Bergisch-Gladbach, Wesseling, Brühl, Krefeld, Mönchengladbach, Münster, Olpe, Datteln, Bottrop, Remscheid, Rheine, Solingen und Dortmund.

Darüber hinaus werden auch in NRW heute noch Warnstreiks in einzelnen Betrieben in Spät- oder Nachtschichten stattfinden.

Auf dem Hannoveraner Opernplatz versammelten sich rund 2200 Beschäftigte zu einem zentralen Warnstreik.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Über 4500 Metall-Beschäftigte im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im Ausstand

Auf dem Hannoveraner Opernplatz versammelten sich rund 2200 Beschäftigte zu einem zentralen Warnstreik.

Wut über Minus-Angebot wächst: Am zweiten Warnstreiktag hat die IG Metall im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt den Druck auf die Arbeitgeber spürbar erhöht. Über 4500 Beschäftigte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt legten am Dienstag die Arbeit nieder. Bereits um 2 Uhr in der Nacht eröffnete die Belegschaft von Thermo Electron LED in Osterode den Protesttag. Ob in Hannover (Foto), Braunschweig, Südniedersachsen oder im Mansfelder Land: Überall protestierten Metallerinnen und Metaller gegen das Angebot der Arbeitgeber.

Im Zentrum des Tages stand die niedersächsische Landeshauptstadt. Auf dem Hannoveraner Opernplatz versammelten sich rund 2200 Beschäftigte zu einem zentralen Warnstreik. Sie kamen unter anderem aus den Betrieben von ZF WABCO, Renk, Komatsu, Faurecia, KONE, KraussMaffei, MTU Maintenance und Siemens. Als Hauptredner trat Thorsten Gröger auf, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Auch abseits von Hannover setzten die Belegschaften deutliche Zeichen. In Osterode zogen rund 250 Warnstreikende in einem Demonstrationszug zur Pillerkreuzung. Daran beteiligten sich Beschäftigte von Piller, KAMAX, Miba, Exide, Bilfinger, Harz Guss Zorge und Pleissner Guss. In Sachsen-Anhalt bildete Hettstedt einen Schwerpunkt: Dort versammelten sich rund 350 Beschäftigte von KME Mansfeld, KM Copper Bars, Elcowire, Elcowire Rail und STEP-G Hettstedt.

Am Vormittag ruhte darüber hinaus an zahlreichen weiteren Standorten die Arbeit: In Braunschweig und Wolfenbüttel stand die Produktion unter anderem bei der Braunschweiger Flammenfilter und MKN still. Auch bei Siemens Mobility wurde in der Fertigung zeitweise die Arbeit niedergelegt. Insgesamt beteiligten sich rund 650 Beschäftigte an den Warnstreikaktionen in der Löwenstadt und Umgebung. Im weiteren Tagesverlauf werden weitere Schichten in den Warnstreik treten. Im Wendland und in Uelzen schlossen sich Beschäftigte von Musashi, SKF und Elmess den Protesten an. In Sachsen-Anhalt beteiligten sich zudem die Belegschaften von thyssenkrupp Presta in Schönebeck und LHY Powertrain in Ballenstedt. Bei Federal-Mogul in Beckedorf verlängerten die Beschäftigten ihre Mittagspause.

„Die Beschäftigten bringen unmissverständlich zum Ausdruck, was sie vom Angebot der Arbeitgeber halten. Wer meint, die Belegschaften mit einer Einmalzahlung unter Vorbehalt ruhigstellen zu können, hat sich gründlich verrechnet!“, so Thorsten Gröger, IG Metall-Verhandlungsführer für die Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Warnstreik in Hildesheim am 02.11.2026 (Tarifrunde Metall & Elektro)

Metall-Tarifrunde 2026 | Dritte Verhandlungsrunde Tarifverhandlungen gehen voraussichtlich am Donnerstag weiter

Warnstreik in Hildesheim am 02.11.2026 (Tarifrunde Metall & Elektro)

Die IG Metall will auch während der laufenden Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie zügig weiterverhandeln. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen startet voraussichtlich am Donnerstag. Die Termine werden aktuell noch mit den regionalen Arbeitgeberverbänden abgestimmt.

In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen Ende Oktober hatten die Arbeitgeber lediglich 1,3 Prozent mehr Geld geboten – und das erst ab Juli 2028, mit einer Laufzeit bis Ende 2028. Damit würden die Entgelte im Jahresschnitt um mickrige 0,6 Prozent steigen, bei einer Inflation von bis zu 3 Prozent – ein deutliches reales Minus für die Beschäftigten. Zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten wollten die Arbeitgeber im Gegenzug keine Zusagen machen. 

Die IG Metall hat daraufhin mit Auslaufen der Friedenspflicht um Mitternacht von Samstag auf Sonntag die Warnstreiks gestartet, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Wir erwarten in der dritten Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes Angebot.

Aktion zur zweiten Tarifverhandlung in Düsseldorf

Metall-Tarifrunde 2026 | Warnstreiks bundesweit 25 000 Beschäftigte bundesweit im Warnstreik

Aktion zur zweiten Tarifverhandlung in Düsseldorf

Über 25 000 Beschäftigte haben sich Sonntag und Montag bundesweit an Warnstreiks beteiligt, unter anderem bei Audi, Mercedes-Benz, Siemens Energy, Rheinmetall, Bosch, Daimler Buses, ZF und thyssenkrupp. 

Am Dienstag weitet die IG Metall ihre Warnstreiks noch einmal deutlich aus, unter anderem bei Opel, BMW, John Deere, Daimler Truck, ZF, Siemens Energy, GKN, Zeiss IMT, Mercedes-Benz, Rolls-Royce, MTU, Jungheinrich, Schaeffler, Bosch Rexroth und RENK. 

Ein Schwerpunkt liegt in Nordrhein-Westfalen, wo allein Beschäftigte aus 240 Betriebe zu Warnstreiks aufgerufen sind.  

Die IG Metall erhöht damit den Druck auf die Arbeitgeber. Diese hatten in den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie mit einem enttäuschenden Angebot provoziert: nur 1,3 Prozent mehr Geld, allerdings erst ab Juli 2028 – was einen deutlichen realen Lohnverlust für die Beschäftigten bedeuten würde. Sicherheiten für Arbeitsplätze und Zukunft für die Standorte wollten die Arbeitgeber im Gegenzug nicht zusagen. 

Die Tarifverhandlungen starten voraussichtlich am Donnerstag in die dritte Runde.

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02.11.2026

Metall-Tarifrunde2026: Warnstreik bei Rasselstein

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Mitte Über 5000 Warnstreikende im Bezirk Mitte

Metall-Tarifrunde2026: Warnstreik bei Rasselstein

Seit Ende der Friedenspflicht haben sich m Bezirk Mitte rund 5.100 Metallerinnen und Metaller an Warnstreiks und Aktionen beteiligt. Von den heutigen Arbeitsniederlegungen waren insgesamt 25 Betriebe in Hessen, in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen betroffen.

Einer der größten Warnstreiks in Rheinland-Pfalz fand in Koblenz statt. Dort beteiligten sich rund 800 Beschäftigte an der Arbeitsniederlegung. Nach einem Sternmarsch versammelten sich die Teilnehmer aus sieben Betrieben, darunter Novelis, ZF und Stabilus, Kalzip, Thales und Deloro zu einer Kundgebung auf dem Messeplatz.

Beschäftigte von RF360 beteiligen sich in München an den Warnstreiks zur Metall-Tarifrunde

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Bayern 3800 Warnstreikende in 37 Betrieben zum Auftakt in Bayern

Beschäftigte von RF360 beteiligen sich in München an den Warnstreiks zur Metall-Tarifrunde

3800 Beschäftigte aus 37 Betrieben haben zum Warnstreikauftakt in der Metall- und Elektroindustrie in Bayern bis Montagnachmittag vorübergehend die Arbeit niedergelegt.

Die größten Warnstreiks mit Kundgebungen gab es in Schwaben und Unterfranken. Bei Rohde & Schwarz und Otto Christ in Memmingen beteiligten sich 600 Warnstreikende an einem Demonstrationszug und einer Kundgebung. 500 Warnstreikende von AGCO und Fendt-Caravan demonstrierten in Asbach-Bäumenheim für ihre Forderungen. Ebenfalls 500 Warnstreikende von WAREMA Renkhoff und Procter & Gamble kamen zur Kundgebung in Marktheidenfeld zusammen. Im unterfränkischen Königsberg zogen 300 Warnstreikende der Fränkischen Rohrwerke und weiterer Betriebe in einem Demonstrationszug zu einer Kundgebung. Um 23 Uhr legt heute noch die Nachtschicht von AUDI in Ingolstadt für zwei Stunden die Arbeit nieder.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Horst Ott sagt: „Mit unseren Warnstreiks erhöhen wir jetzt den Druck auf die Arbeitgeber, ihr unzureichendes Angebot nachzubessern. Dabei werden wir unsere Warnstreik-Aktivitäten im Laufe der Woche steigern.“

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2026_11_02_Warnstreik_Siemens_Gamesa

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Küste 1000 Beschäftigte sorgen für starken Warnstreikbeginn im Norden

2026_11_02_Warnstreik_Siemens_Gamesa

Am Montag legten bis zum Mittag etwa 1.000 Beschäftigte in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im nordwestlichen Niedersachsen ihre Arbeit vorübergehend nieder. Dabei waren u.a. Beschäftigte von STILL in Hamburg, Siemens Gamesa in Cuxhaven, Waskönig+Walter in Saterland und der Eisengießerei Dinklage.

Bei den Streikenden von Liebherr, EEW Special Pipe Constructions wie auch bei den Streikenden des Automobilzulieferers ZF Airbag Germany in Laage sorgte vor allem für Unmut, dass die Arbeitgeber den Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern bei der geplanten Einmalzahlung im Juli kommenden Jahres 262 Euro weniger zahlen wollen als den Beschäftigten in Hamburg. „Die Menschen im Osten leisten nicht weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen im Westen“, kritisierte Friedrich. „Eine tarifliche Einmalzahlung darf deshalb nicht davon abhängen, auf welcher Seite der ehemaligen Grenze jemand arbeitet.“ 

Im Laufe des Montags sind in Bremen Warnstreiks bei Lear und Mercedes-Benz geplant, an denen auch etliche Zuliefererbetriebe teilnehmen werden. Am Abend und in der Nacht folgen weitere Warnstreiks, darunter bei Philips Medical Systems in Hamburg und bei Krones in Flensburg.

Beschäftigte halten Schilder mit ihren Forderungen hoch beim Warnstreik von Mercedes, GE und Gillette am 02.11.2026 in Berlin

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen machen Druck

Beschäftigte halten Schilder mit ihren Forderungen hoch beim Warnstreik von Mercedes, GE und Gillette am 02.11.2026 in Berlin

Die Warnstreiks von Berlin, Brandenburg und Sachsen haben in der Nacht auf Montag bei Siemens Energy Global in Berlin begonnen. Im Laufe des Tages legten die Beschäftigten in zahlreichen weiteren Betrieben von Elbe Flugzeugwerke in Dresden über Mahle in Wustermark bis zu Mercedes-Benz und Schindler in Berlin die Arbeit nieder.

Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Das war ein starker Start in die Warnstreik-Phase. Die Beschäftigten in Berlin, Brandenburg und Sachsen machen Druck. Gemeinsam treten sie ein für ihre Forderung nach einer angemessenen Entgeltsteigerung, die ihnen die Arbeitgeber trotz der massiven Geldentwertung in den Verhandlungen verweigern. In den nächsten Tagen werden wir die Arbeitsniederlegungen mit voller Kraft fortsetzen, bis die Arbeitgeber zu einem verhandlungsfähigen Angebot bereit sind. Was sie bisher vorgelegt haben, läuft auf ein krasses Reallohn-Minus hinaus. Mit den Warnstreiks machen die Kolleginnen und Kollegen deutlich, dass sie so nicht mit sich umgehen lassen.“

Aktion zur zweiten Tarifverhandlung in Düsseldorf

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Nordrhein-Westfalen Starker Warnstreikbeginn in NRW

Aktion zur zweiten Tarifverhandlung in Düsseldorf

Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bis heute 14:00 Uhr 3.975 Beschäftigte aus 33 Betrieben an den Warnstreiks der IG Metall beteiligt.

Den Auftakt haben die Beschäftigten der Nachtschicht von Gestamp in Bielefeld gemacht. Dort beteiligten sich 100 Beschäftigte an einer Kundgebung der IG Metall. In Hamm haben sich 500 Beschäftigte aus 6 Betrieben zu einer Kundgebung versammelt. In Lengerich demonstrierten 500 Beschäftigte von Windmöller & Hölscher SE & Co. für die Forderung der IG Metall.

Warnstreiks und Aktionen gab es auch in Dinslaken, Gelsenkirchen, Rietberg, Herford, Köln, Langenfeld, Witten, Wegberg, Attendorn, Rheine, Schüttdorf und Lünen.

Weitere Warnstreiks finden heute in einigen Betrieben auch noch in der Nachtschicht statt.  

Beschäftigte bei einem Warnstreik bei KSM Hildesheim am 1.November 2026 in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Über 2000 Beschäftigte im Ausstand in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Beschäftigte bei einem Warnstreik bei KSM Hildesheim am 1.November 2026 in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie

Über 2.000 Beschäftigte legten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt heute die Arbeit nieder. Der Protestmontag reicht vom Schaumburger Land bis an die Saale. Den Auftakt machte die Belegschaft von AGCO in Hohenmölsen um 5:30 Uhr. Den Höhepunkt bildete ein Demonstrationszug in Hildesheim. 

Rund 1.000 Metallerinnen und Metaller zogen vom Werk der KSM Castings Group aus in die Innenstadt. Mit dabei unter anderem Belegschaften von Bosch, ZF Gronau, Kelvion, Howmet Fastening Systems und Jensen. Am Abend läuten Frühschlussaktionen in vielen Betrieben der Region einen vorzeitigen Feierabend ein.

Auch in Sachsen-Anhalt ruhte an mehreren Standorten die Arbeit. Zum Beispiel bei KSB in Halle, GEA Refrigeration und Hitachi Energy, bei Rolls-Royce Solutions in Magdeburg und KSM Castings in Wernigerode.

„Ob Hildesheim oder Halle, überall standen die Belegschaften heute geschlossen zusammen“, erklärt Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. „Das war ein erstes, unüberhörbares erstes Signal an die Arbeitgeber. Die Beschäftigten lassen sich mit Krümeln nicht abspeisen. Sie wissen, was sie leisten, und sie wissen, was ihnen zusteht.“

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Baden-Württemberg Gelungener Warnstreikauftakt im Südwesten mit fast 10 000 Beschäftigten

Insgesamt haben heute fast 10.000 Metallerinnen und Metaller in Baden-Württemberg bis 14:30 Uhr an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen teilgenommen und so ein starkes Signal in Richtung der Arbeitgeber gesendet.

Den Auftakt machten nach Ablauf der Friedenspflicht Beschäftigte unter anderem in Tuttlingen, Singen, Stutensee, Mannheim, Winterbach, Gaggenau und Neu-Ulm. Am Warnstreik bei Aesculap in Tuttlingen (IG Metall Albstadt) nahmen 600 Kolleginnen und Kollegen teil. Bei Siemens in Rastatt (IG Metall Gaggenau) beteiligten sich an einer Kundgebung rund 150 Metallerinnen und Metaller. In Neckarsulm nahmen bei thyssenkrupp Automotive Body Solutions 180 Beschäftigte an der Kundgebung vor dem Werkstor teil, bei IWK in Stutensee (IG Metall Karlsruhe) 140. Bei ZF Wabco in Mannheim beteiligten sich rund 150 Teilnehmende am Warnstreik der IG Metall, bei Daimler Buses in Neu-Ulm waren es fast 2500. In Singen folgten 2200 Kolleginnen und Kollegen von 3A Composites, Amcor und Constellium dem Aufruf der IG Metall und beteiligten sich an einer Frühschluss-Aktion.

IG Metall-Bezirksleiterin und Verhandlungsführerin Barbara Resch sagte: „Der Auftakt zeigt, dass die Beschäftigten bereit sind, für ihre Forderungen auf die Straße zu gehen. Die Arbeitgeber sollten diese Entschlossenheit ernst nehmen und ganz genau hinsehen.“

Warnstreik bei Mercedes zur Metall-Tarifrunde

Metall-Tarifrunde 2026 | Erste Warnstreik-Welle Mehr als 200 Warnstreikaktionen

Warnstreik bei Mercedes zur Metall-Tarifrunde

Die Warnstreik-Welle nimmt Fahrt auf, mit mehr als 200 Warnstreikaktionen bundesweit, unter anderem bei Audi, Liebherr, Mercedes (Foto), Miele, Philips, Rolls-Royce, Schaeffler, ZF und Siemens. 

Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Geld, für eine Laufzeit von 12 Monaten. Zudem will sie Arbeitsplätze und Standorte sichern. In gut laufenden Unternehmen soll es eine tarifliche Gewinnbeteiligung geben. Beschäftigte mit niedrigen Einkommen und Auszubildende sollen eine soziale Komponente erhalten.

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Metall-Tarifrunde 2026 | Wirtschaft Wirtschaftliche Lage differenziert – aber besser als gedacht

Bei den Tarifverhandlungen malen die Arbeitgeber die wirtschaftliche Lage düster. Doch tatsächlich ist sie besser als dargestellt. Die führenden Wirtschaftsinstitute erwarten 2026 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 Prozent, also mehr als doppelt so viel wie noch im Frühjahr. Auch die Stimmung in der Industrie hat sich deutlich aufgehellt.

Der ifo-Geschäftsklimaindex im Verarbeitenden Gewerbe stieg im Oktober auf plus 1,2 Punkte – und damit das erste Mal seit mehr als drei Jahren wieder in den positiven Bereich.  

Auch Umfragen der IG Metall zeigen, dass es der Metall- und Elektroindustrie keineswegs so schlecht geht, wie die Arbeitgeber behaupten: 62 Prozent der Betriebe haben laut einer Befragung von Betriebsräten wieder eine gute bis sehr gute Auslastung. Vor zwei Jahren hatte dieser Wert unter knapp 50 Prozent gelegen. Und 58 Prozent der Betriebsräte schätzen die Aussichten für die nächsten Monate als gut oder sehr gut ein. 

Allerdings ist die Lage sehr „differenziert“. Es gibt tatsächlich viele Betriebe, die in der Krise sind, insbesondere in der Auto- und Zuliefererindustrie. Doch Halbleiter, Wehrtechnik, Medizin- und Energietechnik sowie Luft- und Raumfahrt boomen. Selbst bei Nutzfahrzeugen läuft es wieder und es wird Personal eingestellt. Und sogar in der Autoindustrie schätzt die Hälfte der Betriebsräte ein, dass sich die Lage in den kommenden Monaten verbessern wird. 

Auffallend ist jedoch, dass selbst Unternehmen mit guten oder sehr guten betrieblichen Aussichten noch Stammbelegschaft abbauen. Vor drei Jahren lag der Anteil bei nur 5 Prozent. Jetzt nutzen 15 Prozent der Betriebe entgegen der wirtschaftlichen Notwendigkeit die Situation für Stellenabbau aus. 

Deshalb verhandelt die IG Metall bei den laufenden Tarifverhandlungen auch über die Sicherung von Arbeitsplätzen. „Mit Verzicht lösen wir nicht die Probleme der Metall- und Elektroindustrie“, erklärt Christiane Benner, Erste Vorsitzende der IG Metall – und verweist dabei auch auf den gesunkenen Lohnkostenanteil von 16,9 Prozent am Umsatz. „Die Arbeitgeber müssen endlich Abbau und Verlagerungen stoppen, sich klar zum Standort Deutschland bekennen und in Zukunftsprodukte und -technologien investieren.“ 

In den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie machten die Arbeitgeber ein „Angebot“, das ein massives reales Minus für die Beschäftigten bedeuten würde: Nur 1,3 Prozent mehr Geld - und das erst im Juli 2028. Eine Provokation. Seit Sonntag 0 Uhr laufen die Warnstreiks. Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie sind gestartet. Mit Auslaufen der Friedenspflicht um Mitternacht zogen am Sonntag um Punkt 0 Uhr die ersten Belegschaften vor die Tore.  Nach dem Minus-Angebot der Arbeitgeber in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie 2026 erhöht die IG Metall nun den Druck. Die Warnstreikwelle nimmt in der Nacht von Sonntag auf Montag richtig Fahrt auf. Bis Ende der Woche sind Warnstreiks in mehr als 2000 Betrieben geplant.

Metall-Tarifrunde 2026 | Erste Warnstreikwelle rollt Diese Woche über 2000 Betriebe im Warnstreik

In den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie machten die Arbeitgeber ein „Angebot“, das ein massives reales Minus für die Beschäftigten bedeuten würde: Nur 1,3 Prozent mehr Geld - und das erst im Juli 2028. Eine Provokation. Seit Sonntag 0 Uhr laufen die Warnstreiks. Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie sind gestartet. Mit Auslaufen der Friedenspflicht um Mitternacht zogen am Sonntag um Punkt 0 Uhr die ersten Belegschaften vor die Tore.  Nach dem Minus-Angebot der Arbeitgeber in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie 2026 erhöht die IG Metall nun den Druck. Die Warnstreikwelle nimmt in der Nacht von Sonntag auf Montag richtig Fahrt auf. Bis Ende der Woche sind Warnstreiks in mehr als 2000 Betrieben geplant.

Die Warnstreikwelle rollt. Nach dem Minus-Angebot der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie (sie wollen nur 1,3 Prozent mehr geben – und das erst ab Juli 2028) erhöht die IG Metall den Druck. Direkt mit Auslaufen der Friedensplicht um Mitternacht von Samstag auf Sonntag zogen die ersten Belegschaften vor die Tore.  

Am Montag fährt die Warnstreikwelle dann weiter hoch, mit mehr als 200 Warnstreikaktionen bundesweit – unter anderem bei Audi, Liebherr, Mercedes, Miele, Philips, Rolls-Royce, Schaeffler, Siemens und ZF.  

Am Dienstag liegt dann ein Schwerpunkt der Warnstreiks unter anderem in Nordrhein-Westfalen, wo die Beschäftigten aus 240 oft auch mittelständischen Betrieben zu Warnstreiks aufgerufen sind.  

Bis Ende der Woche wird die Warnstreikwelle weiter Fahrt aufnehmen. Insgesamt sind mehr als 2000 Warnstreiks geplant.  

Die IG Metall will noch diese Woche weiter mit den Arbeitgeberverbänden verhandeln – und in die dritte Verhandlungsrunde gehen. Termine sind gerade in Klärung. Wir werden Euch hier im Ticker so früh wie möglich informieren.

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Nachtaktion mit Feuertonne: Warnstreik bei Siemens Energy in Berlin am 01. November 2026

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen Start in die Warnstreiks bei Siemens Energy

Nachtaktion mit Feuertonne: Warnstreik bei Siemens Energy in Berlin am 01. November 2026

Mit Volldampf in die Warnstreiks der Metall- und Elektroindustrie: In der Nacht von Sonntag auf Montag legten die Kolleginnen und Kollegen von Siemens Energy Global die Arbeit nieder.

Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: "Das war ein starker Start in die Warnstreiks. Direkt von Anfang an machen die Beschäftigten den Arbeitgebern deutlich, dass sie so nicht mit sich umgehen lassen. Wir machen Druck, bis die Arbeitgeber ein tragfähiges Angebot auf den Tisch legen."

In zwei Verhandlungen haben die Arbeitgeber-Verbände in Berlin-Brandenburg und Sachsen lediglich ein lausiges Angebot vorgelegt, so Jan Otto. "Sie wollen ein krasses Reallohn-Minus für die Beschäftigten durchsetzen. Das ist nicht verhandelbar. Die Beschäftigten erwarten und brauchen in diesen Zeiten mit gewaltigen Preissteigerungen einen spürbaren Anstieg ihrer Monatsentgelte. Deswegen setzen wir seit diesem Wochenende kraftvolle Warnstreiks dagegen."

Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen fordert für die Kolleginnen und Kollegen in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg und in Sachsen 5 Prozent mehr Entgelt für 12 Monate.  Zudem will sie in den Verhandlungen über die Absicherung der Arbeitsplätze und Standorte, über eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Beschäftigte und Auszubildende sowie eine soziale Komponente zur Besserstellung unterer Entgeltgruppen sprechen

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Halloween-Protest bei Bosch in Schwieberdingen

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk BBS Halloween-Aktion der IG Metall Jugend Berlin-Brandenburg-Sachsen

Halloween-Protest bei Bosch in Schwieberdingen

Mit Volldampf in die Warnstreiks der Metall- und Elektroindustrie: In der Nacht von Sonntag auf Montag legten auch im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen Kolleginnen und die Arbeit nieder. Die IG Metall Jugend machte sich mit einer Halloween-Aktion für ihre Forderungen stark.

01.11.2026

Nach Ende der Friedenspflicht zogen die Beschäftigten von RF360 in München am 1.11. um 0 Uhr zum Warnstreik vors Tor.

Metall-Tarifrunde 2026 | Warnstreiks gestartet!

Nach Ende der Friedenspflicht zogen die Beschäftigten von RF360 in München am 1.11. um 0 Uhr zum Warnstreik vors Tor.

In den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie machten die Arbeitgeber ein „Angebot“, das ein massives reales Minus für die Beschäftigten bedeuten würde: Nur 1,3 Prozent mehr Geld - und das erst im Juli 2028. Eine Provokation. Seit Sonntag 0 Uhr laufen die Warnstreiks.

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie sind gestartet. Mit Auslaufen der Friedenspflicht um Mitternacht zogen am Sonntag um Punkt 0 Uhr die ersten Belegschaften vor die Tore (Foto oben: Halloween-Warnstreik beim Mobilfunk-Komponentenhersteller RF360 in München).

Nach dem Minus-Angebot der Arbeitgeber in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie 2026 erhöht die IG Metall nun den Druck. Die Warnstreikwelle nimmt in der Nacht von Sonntag auf Montag richtig Fahrt auf. Bis Ende der Woche sind Warnstreiks in mehr als 2000 Betrieben geplant.

Nur 1,3 Prozent Entgelterhöhung bieten die Arbeitgeber an - und das erst im Juli 2028, nach 20 Monaten Wartezeit für die Beschäftigten. Bei einer Laufzeit von 26 Monaten entspricht das lediglich 0,6 Prozent mehr pro Jahr - bei einer Inflation von bis zu 3 Prozent.  

Nur in Betrieben, in denen es gut läuft, wollen die Arbeitgeber den Beschäftigte im Juli 2028 eine Einmalzahlung gewähren - je nach Tarifgebiet 555 bis rund 800 Euro. Einmalig. 

Die Arbeitgeber stellen ihr Angebot sogar ernsthaft noch als "fair" dar - und betiteln es als "einen aufrichtigen Versuch, möglichst zügig zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen.“ Aus Sicht der IG Metall jedoch ist dieses Angebot eine Enttäuschung und nicht verhandelbar.

„Die Inflation zieht an, doch die Unternehmen lassen diejenigen hängen, die jeden Tag gute Arbeit in den Betrieben leisten“, kritisiert IG Metall-Tarifvorständin Nadine Boguslawski. „Das Angebot bedeutet eine Minus-Runde für die Beschäftigten und eine nachhaltige Schwächung der Wirtschaft. Ohne Kaufkraft gibt es keine starke Wirtschaft. Mit den Warnstreiks zeigen wir: Wir brauchen und bieten passgenaue, tarifliche Lösungen für alle Betriebe zwischen Krise und Boom.“

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Bei einer Aktion zur zweiten Tarifverhandlung Metall- und Elektroindustrie machen sich Beschäftigte  für ihre Forderungen stark

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Nordrhein-Westfalen Warnstreiks in NRW beschlossen

Bei einer Aktion zur zweiten Tarifverhandlung Metall- und Elektroindustrie machen sich Beschäftigte  für ihre Forderungen stark

Nach dem Angebot der Arbeitgeberseite konnte es nur eine Reaktion geben. Die Tarifkommission in Sprockhövel hat Warnstreiks beschlossen. Schon am Montag, 2.11., geht es in den ersten Betrieben mit Warnstreiks los. Was die Arbeitgeber geboten haben, erfahrt ihr im Video.

31.10.2026

Gewerkschaftsmitglieder nehmen am 27. Oktober 2026 auf dem Coburger Schlossplatz an einer Kundgebung teil. Mehrere Tausend Beschäftigte aus ganz Bayern demonstrieren für höhere Löhne und begleiten damit die zweite Runde der Tarifverhandlungen in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.

Metall-Tarifrunde 2026 | FAQ Warnstreiks Warnstreik - unser gutes Recht

Gewerkschaftsmitglieder nehmen am 27. Oktober 2026 auf dem Coburger Schlossplatz an einer Kundgebung teil. Mehrere Tausend Beschäftigte aus ganz Bayern demonstrieren für höhere Löhne und begleiten damit die zweite Runde der Tarifverhandlungen in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.

Um den Druck bei Tarifverhandlungen zu erhöhen, ruft die IG Metall zu Warnstreiks auf. Beginn und Dauer legt der jeweilige IG Metall-Bezirk fest. Doch was sind Warnstreiks - und was können sie bewirken? Muss ich negative Folgen befürchten, wenn ich teilnehme? Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen.

30.10.2026

Aktion zur zweiten Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Eisenach

Metall-Tarifrunde 2026 | Zweite Verhandlungsrunde beendet Arbeitgeber bieten nur 1,3 Prozent - auf in die Warnstreiks!

Aktion zur zweiten Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Eisenach

In den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie machten die Arbeitgeber ein „Angebot“, das ein massives reales Minus für die Beschäftigten bedeuten würde: Nur 1,3 Prozent mehr Geld - und erst im Juli 2028, nach 20 Monaten. Die IG Metall erhöht den Druck: Warnstreiks ab Sonntag 0 Uhr.

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IG Metall-App auf dem Handy

IG Metall-App | Metall-Tarifrunde 2026 Push-Mitteilungen aktiviert?

IG Metall-App auf dem Handy

Achtung! Zu wichtigen News schicken wir Push-Mitteilungen raus. Stelle sicher, dass du die Push-Funktion in deiner IG Metall-App aktiviert hast.

Metall-Tarifrunde 2026 | Arbeitgeber bieten nur 1,3 Prozent für 26 Monate – und halten das für fair

„Das ist ein fairer und sehr fein austarierter Vorschlag“, findet Verhandlungsführer Peter Krause vom Arbeitgeberverband Südwestmetall – und meint damit ernsthaft das „Angebot“, das die Arbeitgeber der IG Metall in der zweiten Verhandlungsrunde diese Woche vor den Latz knallten:

Nur 1,3 Prozent mehr Geld – und das erst ab Juli 2028. Und nur in Betrieben, wo es gut läuft, soll es eine Einmalzahlung im Juli 2027 geben, je nach Tarifgebiet zwischen 555 und rund 800 Euro brutto.

Für die Beschäftigten würde das ein deutliches Minus bedeuten.

Trotzdem meint Arndt Kirchhoff, Verhandlungsführer des Arbeitgeberverbands Metall NRW, ihr Angebot wäre ein Signal der Arbeitgeber an die Beschäftigten, sie mit den Folgen steigender Preise nicht allein lassen zu wollen – und „ein aufrichtiger Versuch, möglichst zügig zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen.“

Aber wie soll die IG Metall über ein solches Angebot nun ernsthaft und zügig verhandeln?

Für die Beschäftigten bedeutet das konkret: 20 Monate lang sollen sie gar keine Erhöhung ihrer Entgelte bekommen – und dann nur 1,3 Prozent, über 26 Monate Laufzeit bis Ende 2028, was im Jahresdurchschnitt 0,6 Prozent mehr entspricht. Dem gegenüber steht jedoch eine Inflation von – je nach Wirtschaftsinstitut – 2,5 bis 3 Prozent.

Das würde ein massives Minus bei den Reallöhnen bedeuten – und deutlich weniger Kaufkraft, was wiederum der Wirtschaft schaden würden: Über die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts wird vom privaten Konsum getragen.

Die IG Metall erhöht nun mit Warnstreiks ab Sonntag 0 Uhr den Druck auf die Arbeitgeber.

Metall-Tarifrunde 2026 | IG Metall verhandelt auch über Sicherung von Arbeitsplätzen

In den laufenden Tarifverhandlungen will die IG Metall neben mehr Geld für die gestiegenen Kosten auch Arbeitsplätze sichern. Geprüft werden soll: Müssen wir unsere tariflichen Regelungen zur Beschäftigungssicherung erweitern? Die Gespräche laufen.

Bereits jetzt gibt es eine ganze Reihe von tariflichen Instrumenten zur Sicherung von Arbeitsplätzen - etwa Arbeitszeitkonten, die Absenkung von Arbeitszeiten, Altersteilzeit, Ergänzungs- und Sanierungstarifverträge, sowie Zukunfts- und Sozialtarifverträge.
 

Hier haben wir die wesentlichen Tarifregelungen zur Beschäftigungssicherung für euch erklärt:
M+E Tarifliche Regelungen zur Beschäftigungssicherung

Beschäftigte demonstrieren mit verhandlungsbegleitender Aktion: Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie 2026 ist am Dienstag in sechs regionalen Verhandlungen angelaufen.

Metall-Tarifrunde 2026 | Reaktion auf Minus-Angebot: IG Metall startet Warnstreiks

Beschäftigte demonstrieren mit verhandlungsbegleitender Aktion: Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie 2026 ist am Dienstag in sechs regionalen Verhandlungen angelaufen.

Als Reaktion auf den von den Arbeitgebern geforderten Reallohnverzicht für die 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie startet die IG Metall bundesweit Warnstreiks. IG Metall-Chefin Christiane Benner: „Wir wollen zielgerichtet Kaufkraft und Zukunft für alle am Standort sichern. Die Arbeitgeber dagegen wollen den Menschen im Ergebnis Geld wegnehmen. Verzicht macht aber nichts besser. Wir verlangen ein klares Bekenntnis der anderen Seite zu Standorten und Beschäftigten! Das sogenannte Angebot der Arbeitgeber provoziert in den Betrieben nur Unverständnis und Wut. Deswegen werden die Beschäftigten mit starken Warnstreiks darauf reagieren.“

Die IG Metall hat den Arbeitgebern ein Tarifpaket unterbreitet, das die unterschiedlichen wirtschaftlichen Lagen berücksichtigt: 5 Prozent höhere Entgelte, die tarifliche Sicherung von Arbeitsplätzen und eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Boom-Unternehmen. Die Arbeitgeberverbände boten dagegen vergangene Woche eine streichbare Einmalzahlung im Juli 2027 und 1,3 Prozent höhere Entgelte ab Juli 2028 an.

 IG Metall-Tarifvorständin Nadine Boguslawski: „Die Inflation zieht an, doch die Unternehmen lassen diejenigen hängen, die jeden Tag gute Arbeit in den Betrieben leisten. Das Angebot bedeutet eine Minus-Runde für die Beschäftigten und eine nachhaltige Schwächung der Wirtschaft. Ohne Kaufkraft gibt es keine starke Wirtschaft. Mit den Warnstreiks zeigen wir: Wir brauchen und bieten passgenaue, tarifliche Lösungen für alle Betriebe zwischen Krise und Boom.“

Nach den abschließenden Beschlüssen der regionalen IG Metall-Tarifkommissionen erwartet die Gewerkschaft mit dem Ablaufen der Friedenspflicht erste Warnstreiks in der Nacht auf Sonntag. In der Branche arbeiten bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigte. Die Verhandlungen führen die Bezirke der IG Metall.

Metall-Tarifrunde 2026 | Tarifbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim Letzte Verhandlung der zweiten Runde

Heute stehen die letzten Verhandlungen der zweiten Runde an: IG Metall und Arbeitgeber sitzen sich in Osnabrück gegenüber. Verhandelt wird für das Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Wir berichten, sobald die Verhandlungen vorüber sind.

29.10.2026

Podcast „Maloche und Malibu“

Metall-Tarifrunde 2026 | Podcast Maloche & Malibu Fette Ohrfeige in der Tarifrunde – jetzt kommt die Antwort

Podcast „Maloche und Malibu“

Ganze 1,3 Prozent mehr Geld wollen die Arbeitgeber geben – und das erst ab Juli 2028. Für 26 Monate. Also ein reales Minus im Geldbeutel der Beschäftigten. Über ein solches „Angebot“ kann die IG Metall nicht ernsthaft verhandeln. Eine „fette Ohrfeige in der Tarifrunde – jetzt kommt die Antwort“, heißt entsprechend die neueste Folge unseres Podcasts „Maloche und Malibu“.

„Dass die Arbeitgeber überhaupt schon mal ein Angebot abgeben haben, ist ja schon mal gut“, meint Nadine Boguslawski, Tarifvorständin der IG Metall. „Aber nicht das, was drin ist: ein einseitiges Abwälzen der Lasten auf die Beschäftigten in den Betrieben.“

Neben dem viel zu niedrigen Angebot, dass eine Schwächung der Kaufkraft und damit der Wirtschaft bedeuten würde, hatten die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde zudem Forderungen dabei: Sie wollen mehr automatische „Differenzierungen“. Das bedeutet, dass mehr vom Entgelt der Beschäftigten direkt vom wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes abhängen soll – sprich: mehr Unsicherheit im Geldbeutel der Beschäftigten. Nur Beschäftigte in Betrieben, denen es gut geht, sollen über die mageren 1,3 Prozent (ab Juli 2028) hinaus bereits im Juli 2027 eine Einmalzahlung erhalten. Die Höhe der Einmalzahlung ist regional unterschiedlich und soll zwischen 555€ und rund 800€ betragen.

„Wir werden schauen, wie die Beschäftigten auf dieses Angebot reagieren“, meint Nadine im Hinblick auf mögliche Warnstreiks, die bereits in der Nacht zu Sonntag starten können. „Wir erwarten ein Bekenntnis zu unserem Industriestandort – und dafür sind die Beschäftigten auch bereit, auf die Straße zu gehen.“

Im zweiten Teil der Folge sprechen wir mit Sebastian Dullien, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung, darüber, warum die wirtschaftliche Lage besser ist, als von den Arbeitgebern dargestellt.

Metall-Tarifrunde 2026 | Tarifbezirk Berlin-Brandenburg Keine Annäherung in Berlin-Brandenburg

In der zweiten Verhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg hat die IG Metall das erste Arbeitgeber-Angebot zurückgewiesen. „Was die Arbeitgeber heute vorgelegt haben, läuft auf ein krasses Reallohn-Minus für die Beschäftigten hinaus“, sagte IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto. „Das ist nicht verhandelbar. Wir bereiten jetzt intensiv Warnstreiks in Berlin und Brandenburg vom 1. November an vor.“ 

Weiter sagte Otto: „Die zweite Verhandlung war für die Arbeitgeber in Berlin und Brandenburg die letzte Gelegenheit, mit einem verhandlungsfähigen Angebot Warnstreiks noch abzuwenden. Diese Chance haben sie nicht genutzt. Die Beschäftigten erwarten und brauchen in diesen Zeiten mit gewaltigen Preissteigerungen einen spürbaren Anstieg ihrer Monatsentgelte. Dies ignoriert der Arbeitgeberverband VME weiterhin komplett. Unterm Strich will er eine knallharte Minusrunde für die Beschäftigten durchsetzen. Mit diesem enttäuschenden und weltfremden Angebot ist eine Einigung nicht möglich. Wir verstärken daher die Vorbereitungen für Warnstreiks, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.“  

Metall-Tarifrunde 2026 | Tarifbezirk Sachsen-Anhalt Metallarbeitgeber in Sachsen-Anhalt steuern auf Warnstreiks zu

Auch in Sachsen-Anhalt endet die zweite Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie ohne Ergebnis. Der Arbeitgeberverband VME legt das gleiche Angebot vor wie in den anderen Tarifgebieten. Zwei Tage vor Ende der Friedenspflicht sind Warnstreiks ab dem 1. November damit vorgezeichnet.

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und Verhandlungsführer für Sachsen-Anhalt: „Dieses Angebot ist zu niedrig, es kommt zu spät und bindet die Beschäftigten zu lange. Angesichts steigender Preise läuft es auf eine knallharte Minusrunde hinaus. Die Arbeitgeber sprechen von Bewegung. Die Beschäftigten werden dieses sogenannte Angebot jedoch als das erkennen, was es tatsächlich ist: eine Zumutung. Besonders befremdlich ist, dass die Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt trotz mehrfacher Nachfrage während der Verhandlung nicht einmal bereit waren, die Höhe der angekündigten Einmalzahlung zu beziffern. Wer ein Angebot vorlegt, sollte zumindest sagen können, was es konkret beinhaltet.“

Mehr auf der Internetseite des Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

28.10.2026

Beschäftigte auf dem Weg zur Kundgebung: Zweite Runde der Tarifverhandlungen für Thüringen in Eisenach.

Metall-Tarifrunde 2026 | Tarifbezirk Thüringen Thüringer Arbeitgeber bieten nichts Substanzielles

Beschäftigte auf dem Weg zur Kundgebung: Zweite Runde der Tarifverhandlungen für Thüringen in Eisenach.

Mehr als 120 Beschäftigte haben vor der zweiten Tarifverhandlung ihrer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate Nachdruck verliehen und ihre Kampfbereitschaft deutlich gemacht. Die Arbeitgeber wiederholten dennoch das in anderen Tarifgebieten vorgelegte Angebot. Jetzt schaltet die IG Metall Mitte in den Warnstreikmodus um.

Der Verhandlungsführer des VMET hat es sich in der zweiten Tarifverhandlung mit der IG Metall Mitte nicht nehmen lassen, das mickrige Angebot aus anderen Tarifgebieten erneut zu unterbreiten. Eigene Vorschläge wurden nicht gemacht. Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall Mitte: „Die Thüringer Arbeitgeber reden den Standort systematisch schlecht: Es wird der Sache nicht gerecht, wenn vorgestanzte Textbausteine von GesamtMetall vorgelesen werden, die die positive regionale Entwicklung nicht berücksichtigen. Viele Unternehmen in Thüringen haben volle Auftragsbücher. Die Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute haben sich zudem deutlich verbessert.“

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Mitte Arbeitgeber wiederholen lausiges Angebot, Warnstreiks starten am 1. November

Rund 300 Beschäftigte haben vor der zweiten Tarifverhandlung ihrer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate Nachdruck verliehen und ihre Kampfbereitschaft deutlich gemacht. Die Arbeitgeber wiederholten dennoch das in anderen Tarifgebieten vorgelegte Angebot. Ziel der IG Metall Mitte sei es gewesen, zügig zu einem Tarifabschluss zu kommen. Diese Chance hätten die Arbeitgeber heute mit der Wiederholung ihres lausigen Angebots zu Nichte gemacht. Jetzt wird in den Warnstreikmodus umgeschaltet, betonte Jörg Köhlinger, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall Mitte, unmittelbar nach der zweiten Tarifverhandlung mit den Arbeitgebern der Mittelgruppe in Hanau.

Metall-Tarifrunde 2026 | Tarifbezirke Thüringen & Mittelgruppe Verhandlungen gehen weiter

Die Verhandlungen gehen heute für die Tarifbezirke Thüringen sowie für den Tarifbezirk Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) weiter. Wir berichten über die Ergebnisse und die verhandlungsbegleitenden Aktionen.

27.10.2026

Beschäftigte demonstrieren am 27. Oktober 2026 in Coburg vor dem Betrieb Kaeser Kompressoren für ihre Forderungen. Mehrere Tausend Beschäftigte aus ganz Bayern begleiten mit ihrem Protest die zweite Runde der Tarifverhandlungen in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Bayern „Das hat mit einem respektvollen Angebot nichts zu tun.“

Beschäftigte demonstrieren am 27. Oktober 2026 in Coburg vor dem Betrieb Kaeser Kompressoren für ihre Forderungen. Mehrere Tausend Beschäftigte aus ganz Bayern begleiten mit ihrem Protest die zweite Runde der Tarifverhandlungen in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie.

In der zweiten Tarifverhandlung für die bayerische Metall- und Elektroindustrie hat auch der Arbeitgeberverband vbm ein Reallohn-Minus auf den Tisch gelegt. 

Die Arbeitgeber bieten wie in Niedersachsen im Juli 2027 eine Einmalzahlung von einem Prozent des durchschnittlichen Jahresbrutto (664 Euro), die in Betrieben unterhalb einer bestimmten Gewinnschwelle automatisch entfallen soll. Erst ab Juli 2028 bieten sie eine magere Tabellenerhöhung um 1,3 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags bis Ende Dezember 2028. 

„Die Arbeitgeber reden nur über Kosten und Krankenstände statt über Zukunft, Investitionen und Beschäftigungsperspektiven. Es gibt kein Bekenntnis zum Standort und zu den Menschen in den Betrieben. Stattdessen sollen sich die Beschäftigten ihre Zukunft durch Verzicht selbst erkaufen, dafür aber keine Garantien bekommen. Ich sage ganz klar: Erst wenn die Arbeitgeber bereit sind, auch selbst Beiträge zu leisten, können wir in dieser Tarifrunde vorankommen.“

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen „Enttäuschend und weltfremd“

Die IG Metall hat in der zweiten Verhandlung für die sächsische Metall- und Elektroindustrie das erste Arbeitgeber-Angebot zurückgewiesen. „Damit bleiben die Arbeitgeber deutlich hinter den Bedürfnissen und Erwartungen der Beschäftigten zurück“, erklärte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Jan Otto nach der Verhandlung am Dienstag in Dresden. „Jetzt stehen die Zeichen auf Warnstreiks in Sachsen vom 1. November an.“

Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Die zweite Verhandlung war für die sächsischen Arbeitgeber die Gelegenheit, mit einem verhandlungsfähigen Angebot Warnstreiks noch abzuwenden. Diese Chance haben sie nicht genutzt. Die Beschäftigten erwarten und brauchen in diesen Zeiten mit gewaltigen Preissteigerungen einen spürbaren Anstieg ihrer Monatsentgelte. Dies ignoriert der sächsische Arbeitgeberverband weiterhin komplett. Unterm Strich will er eine knallharte Minusrunde für die Beschäftigten durchsetzen. Mit diesem enttäuschenden und weltfremden Angebot ist eine Einigung nicht möglich. Wir intensivieren daher die Vorbereitungen für Warnstreiks, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.“

Mehr auf der Internetseite des Bezirks BBS

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Küste „Das wäre eine knallharte Minusrunde“

Die IG Metall Küste hat das Angebot der Arbeitgeber in der zweiten Tarifverhandlung scharf zurückgewiesen. „Das Angebot der Arbeitgeber verschärft die Verhandlung und erschwert eine Lösung“, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Küste. „Bei einer Inflationsrate von aktuell 3,3 Prozent wäre das eine knallharte Minusrunde für die Beschäftigten.“ 

1.500 Metallerinnen und Metaller begleiteten die Verhandlung in Oldenburg mit einem Protestmarsch vom Schlossplatz zum Europaplatz. Auf einer Kundgebung vor dem Verhandlungshotel quittierten sie das Arbeitgeberangebot mit einem gellenden Pfeifkonzert. „Die Arbeitgeber unterschätzen die Stimmung in den Betrieben. Die Kolleginnen und Kollegen erwarten eine vernünftige Entgeltentwicklung und Sicherheit für ihre Arbeitsplätze. Die Friedenspflicht läuft am 31. Oktober aus. Wir werden den Druck erhöhen. Die Tarifbewegung geht jetzt auf die Straße“, so Friedrich.

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Baden-Württemberg Inakzeptables Angebot auch in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg ist die zweite Verhandlungsrunde ohne Annäherung zu Ende gegangen. Das Angebot der Arbeitgeber bleibt deutlich hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurück und enthält keine tragfähige Perspektive für die Zukunft der Standorte und Arbeitsplätze.

Barbara Resch, Verhandlungsführerin und Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg: „Die Arbeitgeber haben ein erstes Angebot vorgelegt. Klar ist: Die Entgelterhöhung ist zu niedrig und kommt zu spät. Für die Beschäftigten bedeutet das einen Reallohnverlust. Vor allem fehlt ein Konzept, das Beschäftigung und Standorte in Baden-Württemberg in die Zukunft führt. So wird es schwierig, schnell zu einem guten Ergebnis zu kommen. Die Beschäftigten brauchen Sicherheit für ihr Einkommen und ihre Arbeitsplätze. Das gehört für uns untrennbar zusammen.“

Mehr auf der Internetseite des Bezirks Baden-Württemberg

Aktion zu zweiten Tarifverhandlung der Metall- und Elektroindustrie in Düsseldorf

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Nordrhein-Westfalen Arbeitgeberangebot enttäuscht auf ganzer Linie

Aktion zu zweiten Tarifverhandlung der Metall- und Elektroindustrie in Düsseldorf

Die IG Metall NRW hat das Angebot der Arbeitgeber in der zweiten Tarifverhandlung entschieden zurückgewiesen. Auch die Arbeitgeber in NRW bieten zum Juli 2027 eine Einmalzahlung von 1 Prozent des durchschnittlichen, tariflichen Jahresbrutto in der Branche, eine tabellenwirksame Entgelterhöhung von 1,3 Prozent ab Juli 2028 sowie eine Laufzeit bis Ende 2028.

Gleichzeitig fordern sie eine Ausweitung der Differenzierung und Debatten über Krankenstände. Zur Kostensenkung wollen sie ein betriebliches Instrument zur Sicherung von Investitionen, Innovationen, Standorten und Beschäftigung einführen.

„Wer Leistung, Wandel und Zukunft einfordert, muss jedoch bereit sein, in die Menschen zu investieren, die diesen Wandel Tag für Tag tragen und sollte sie nicht zu Sündenböcken der aktuellen wirtschaftlichen Situation machen“, erklärte Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer.  

Metall-Tarifrunde 2026 | Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Mageres Angebot – Arbeitgeber provozieren Warnstreiks

Die zweite Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen endet ohne Ergebnis. Die Arbeitgeber legten ein Angebot vor, das deutlich hinter den Erwartungen und Bedürfnissen der Beschäftigten zurückbleibt. Warnstreiks ab dem 1. November sind unausweichlich.

Was die Arbeitgeber bieten

  • Einmalzahlung Mitte 2027: 1 Prozent des durchschnittlichen Jahresbruttos je Tarifgebiet, nach Arbeitgeberangaben rund 660 Euro. Automatisch differenzierbar, also nicht für alle sicher, im Juli 2027.
  • Tabellenerhöhung: 1,3 Prozent zum 1. Juli 2028.
  • Laufzeit: 26 Monate bis Ende Dezember 2028.

 Was die Arbeitgeber verlangen

  • Mehr Differenzierung: Die automatische Differenzierung soll ausgeweitet und auf Dauer gestellt werden.
  • Krankenstände: Eine tarifliche Verpflichtung zu Gesprächen über Krankenstände und Maßnahmen zur Senkung der Krankheitskosten.
  • Künstliche Intelligenz: Eine tarifliche Verpflichtung zu Gesprächen über den Einsatz von KI

„Unterm Strich ist dieses Angebot eine knallharte Minusrunde“, so Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. „Es gleicht die Preissteigerungen nicht einmal im Ansatz aus. Damit schadet es auch der Wirtschaft. Die Wirtschaftsinstitute setzen für den Aufschwung auf den privaten Konsum. Wer die Kaufkraft beschneidet, würgt genau diesen Motor ab.“

Mehr auf der Internetseite des Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

26.10.2026

Metall-Tarifrunde 2026 | IG Metall erwartet Angebot der Arbeitgeber Tarifverhandlungen gehen in die zweite Runde

Keine Annäherung in der ersten Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie. Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Geld und sichere Arbeitsplätze. Die Arbeitgeber lehnen ab – bieten aber nichts an. Am 27. Oktober startet die zweite Verhandlungsrunde.

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie 2026 brachte keine Annäherung. Die Arbeitgeber lehnten die Forderungen der IG Metall ab – legten aber kein eigenes Angebot vor. Vor den Verhandlungen der ersten Runde demonstrierten Tausende Metallerinnen und Metaller für ihre Forderungen.

Am Dienstag startet nun die zweite Verhandlungsrunde mit gleich sechs regionalen Verhandlungsterminen: in Baden-Württemberg, Bayern, Küste, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Erneut werden tausende Beschäftigte vor den Verhandlungen für ihre Forderungen demonstrieren.

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Warnstreikaktion am 15.09.2022 in Nürnberg

Metall-Tarifrunde 2026 | In sechs Schritten zum Tarifvertrag Tarif erkämpfen – so gehts

Warnstreikaktion am 15.09.2022 in Nürnberg

Ob beim Einkommen, der Arbeitszeit oder dem Urlaubsanspruch – mit Tarifvertrag geht’s im Betrieb gerechter zu. Für alle, deren Firma bisher nicht tarifgebunden ist, zeigen wir in sechs Schritten, wie sich das ändern lässt.

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23.10.2026

Tarifrunde Volkswagen | VW-Management will Abbau auf Staatskosten IG Metall fordert Rücknahme der Tarifkündigungen bei VW

Bei Volkswagen bahnt sich Arbeitskampf ab Januar an. Das VW-Management hat fast alle Tarifverträge des Haustarifs gekündigt und will noch mehr Geld von den Beschäftigten. Die IG Metall fordert nun die Rücknahme der Kündigungen bis Ende Oktober - sowie die zügige Aufnahme von Verhandlungen.

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06.10.2026

Christiane Benner und Nadine Boguslawski sprechen über das Thema "Mehr Geld trotzt Krise?!

Metall-Tarifrunde 2026 | IG Metall-Talk Mehr Geld trotz Krise?!

Christiane Benner und Nadine Boguslawski sprechen über das Thema "Mehr Geld trotzt Krise?!

Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Geld in der Metall- und Elektroindustrie: Ist das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gerechtfertigt? Oder ist Zurückhaltung angesagt, um Arbeitsplätze zu sichern? Wir sprechen darüber, warum gerade jetzt die richtige Zeit für eine selbstbewusste Tarifrunde ist.

23.09.2026

Aktion Tarifverhandlung 10.11.2022 Saarbrücken

Metall-Tarifrunde 2026 | Forderung Wir wollen 5 Prozent mehr Geld, sichere Jobs und Gewinnbeteiligung

Aktion Tarifverhandlung 10.11.2022 Saarbrücken

Die IG Metall hat ihre Forderungen für die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie beschlossen: 5 Prozent mehr Geld. Zudem will die IG Metall über die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten reden, sowie über eine tarifliche Gewinnbeteiligung und eine soziale Komponente.

Am 7. Oktober starten die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie. Die Lage in den Betrieben ist sehr differenziert: Betriebe in der Krise einerseits, Betriebe die boomen andererseits. Die IG Metall will die Kaufkraft stärken und Arbeitsplätze schützen. Nach der Entscheidung der IG Metall-Tarifkommissionen am Dienstag beschloss der IG Metall-Vorstand am Mittwoch daher ein vielfältiges Forderungspaket:

  • 5 Prozent mehr Geld. Beschäftigte in unteren Entgeltgruppen sollen bessergestellt werden. 
  • Eine tarifliche Sicherung von Zukunft und Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie 
  • Eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Boom-Unternehmen

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5 gute Gründe für die IG Metall

Gemeinsam für gute Arbeit und ein gutes Leben.

Beschäftigte machen zur Metall-Tarifrunde 2024 Druck für ihre Forderungen

Tarifverträge - unsere stärkste Leistung

Unsere Tarifverträge setzen Standards. Sie regeln Einkommen, Arbeitszeit, Urlaub und Zuschläge und das Recht auf Übernahme nach der Ausbildung. Wir setzen uns dafür ein, dass Beschäftigte am Erfolg ihrer Unternehmen beteiligt werden.

Eine Frau und ein Mann winken aus einem Bauwagen an dem eine IG Metall-Fahne hängt.

Für Dich vor Ort

Engagierte Betriebsräte und Vertrauensleute in den Betrieben, rund 150 Geschäftsstellen deutschlandweit: Wir bieten unseren Mitgliedern vor Ort kompetente Ansprechpartner. Wer sich der IG Metall anschließt, kann sich auf wirksame Unterstützung und guten Service verlassen.
Metaller mit roter IG Metall-Kappe, Regencape und Lautsprecher.

Mitbestimmen und verändern

Wer von Regelungen und Rahmenbedingungen betroffen ist, sollte diese auch mitgestalten. Die IG Metall hilft bei Gründung von Betriebsräten und unterstützt ihre Mitglieder unter anderem finanziell, wenn es bei tariflichen Konflikten zum Streik kommt.
Eine Statue der Justitia wird von der Sonne angestrahlt.

Unser Rechtsschutz

Wenn es um korrekte Eingruppierung geht oder das Prüfen von Arbeitsverträgen und Rentenbescheide, stehen wir mit Rat und Tat zur Seite. Bei Streitigkeiten bieten wir unseren Mitgliedern kostenlose Rechtsberatung und Prozessvertretung - wenn nötig durch alle Instanzen.
Mit Flatterband abgesperrtes Werkstor.

Unterstützung bei Streik

Streiks sind kein Selbstzweck, aber manchmal unumgänglich. Dann unterstützt die IG Metall ihre Mitglieder auch finanziell. Die Streikunterstützung ergibt sich aus der Dauer der Mitgliedschaft und der Höhe der Mitgliedsbeiträge.
Beschäftigte stehen zu einem großen Herz zusammen
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Werde Teil einer starken Gemeinschaft

Von Rechtsschutz in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten bis zu gerechten Löhnen und Gehältern – wir kümmern uns persönlich und zuverlässig um unsere Mitglieder.

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