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Indien, Mercosur-Staaten, Australien Was bedeuten die neuen EU‑Handelsabkommen für unsere Beschäftigten und Industrie?

Unsere neuen Faktenblätter zeigen, welche Chancen und Risiken die Handelsabkommen für unsere Branchen – insbesondere Maschinenbau, Automobil, Stahl, Luft und Raumfahrt sowie Sicherheit – mit sich bringen und wo wir als Gewerkschaft klare Grenzen ziehen.

Die Rückansicht eines Mädchens das eine Europa Flagge hält

20 April 2026 20 April 2026


Faktenblatt EU-Handelsabkommen Indien

Faktenblatt EU-Handelsabkommen allgemein

Faktenblatt EU-Handelsabkommen Australien

Faktenblatt EU-Handelsabkommen Mercosur

Faktenblatt Indien Arbeitsrechte

Das deutsche Exportmodell stützt sich auf eine international orientierte Wirtschaft, die ihre Stärken auf globalen Märkten ausspielt und damit ihre Produktionsbasis sichert. Dieses Geschäftsmodell funktionierte bisher in einem Umfeld offener Weltmärkte und verlässlicher, stabiler Rahmenbedingungen für den internationalen Handel.

Gegenwärtig beeinflusst jedoch die Geopolitik den globalen Handel massiv: durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, den Krieg im Nahen Osten und die Spannungen zwischen den USA und China gerät unsere Industrie immer stärker unter Druck. Das multilaterale Handelssystem erodiert und eine Zersplitterung der Weltgemeinschaft in verschiedene Machtblöcke ist auch in der Handelspolitik zunehmend sichtbar.

Durch neue Partnerschaften können sich Deutschland und Europa unabhängiger machen. Sie bieten neue Märkte, können helfen Lieferketten zu diversifizieren und wichtige Rohstoffe zu sichern. Handelsabkommen sollten jedoch so ausgestaltet sein, dass sie wirtschaftliche Effekte mit sozial ökologischen Zielen verbinden.

Unsere neuen Faktenblätter zeigen, welche Chancen und Risiken die Abkommen für unsere Branchen – insbesondere Maschinenbau, Automobil, Stahl, Luft  und Raumfahrt sowie Sicherheit – mit sich bringen und wo wir als Gewerkschaft klare Grenzen ziehen.

Wir beleuchten unter anderem

  • mögliche Auswirkungen auf Beschäftigung, Wertschöpfung und Standorte
  • Industriepolitische Folgen – von Zollabbau bis Wettbewerb mit China
  • Risiken für Arbeitnehmer  und Sozialstandards
  • Forderungen der IG Metall für fairen und nachhaltigen Handel

Weekly “News for Active Members”

More on “Europe & International” in the Active Portal
Auf einer Europakarte sind Fäden mit Pins gespannt

Europa & Internationales Newsletter "Tarifpolitik in Europa"

Hier findest du die aktuelle Ausgabe des Newsletters "Tarifpolitik in Europa" mit Informationen über tarifpolitische Entwicklungen in Europa.

Metallzaun mit Stacheldraht vor einer Europaflagge.

Schärfere Regelungen bei Migration GEAS – das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem

Mit Inkrafttreten der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) am 12. Juni 2026 wird das europäische Asylrecht verändert. Die neuen Regelungen verändern Asylverfahren, Unterbringung und Rechte von Schutzsuchenden grundlegend. Sie sind Teil der verschärfenden "Migrationswende".

Banner „Free Lee Cheuk-yan!“ - Aktion von International Trade Union Confederation (ITUC).

Verfolgter Gewerkschafter in Hongkong Gewerkschaftsfreiheit International: Unterstützt Lee Cheuk-yan!

Folgt dem Aufruf unseres Zweiten Vorsitzenden Jürgen Kerner und unterstützt unseren Kollegen Lee Cheuk-yan! Das Oberste Gericht Hongkongs hat ihn jetzt zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt. Vorwurf: "Unterwanderung der Staatsmacht". Jetzt braucht er unsere breite Unterstützung.

Beschäftigung in Europas Industrie sichern Local Content - Material-Übersicht: erstes Umsetzungsbeispiel

Local-Content-Regelungen schützen gegen unfairen Wettbewerb, sichern Lieferketten und kritische Technologien und sind bei öffentlichen Aufträgen meist wirtschaftlicher, als wenn nur auf den Preis geschaut wird. Hier findet Ihr eine Übersicht. NEU: Unser erstes Umsetzungsbeispiel!

Matthias Roß ist Mitarbeiter von Siemens-Energy in Berlin

Globale und Europäische Gewerkschaftspolitik Der Globale Rechtsindex 2026 des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) ist ein Weckruf

Die menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten von Unternehmen sind wichtiger denn je: 87 Prozent der Länder der Welt verletzen das Streikrecht, 80 Prozent das Recht auf Tarifverhandlungen und 75 Prozent haben Beschäftigte vom Recht auf Gründung von und Beitritt zu Gewerkschaften ausgeschlossen.

Cover der Broschüre „Verletzungen der Arbeitnehmerrechte in der Türkei“

IndustriALL Global, Türkische Gewerkschaften und IG Metall Broschüre in 3 Sprachen „Verletzungen der Arbeitnehmerrechte in der Türkei“

Die Broschüre befasst sich mit Verletzungen der Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte in der Türkei in Bezug auf die Vereinigungsfreiheit und den Zertifizierungsprozesse des Rechts auf Tarifverhandlungen. Sie zeigt, warum der Schutz von Arbeitnehmerrechten in der Türkei heute dringender denn je ist.

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STUDIE ZUM PLATZ DER EUROPÄISCHEN INDUSTRIE IN DER WELT Schluss mit der europäischen Naivität: Die Zukunft der Industrie liegt in Europas Hand!

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Hände klammern sich an Stangen einer Gefängniszelle

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Der Newsletter „Gewerkschaftsfreiheit International“ begleitet die Kooperation von Amnesty International und IG Metall zur Unterstützung verfolgter Gewerkschafter*innen.

Henrik Fischer transportiert Holz bei 'derBlaue' in Hannover

Ziele, Arbeitsweisen und Strukturen Faktenblatt Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI)

Gemeinsam mit ihren Mitgliedern kämpft die BHI für die Achtung von Gewerkschafts- und anderen Menschenrechten, für Freiheit und Frieden sowie für Demokratie und soziale Gerechtigkeit weltweit. Wir geben einen Überblick zu Zielen, Arbeitsweisen und Strukturen dieser globalen Gewerkschaftsföderation.

Beschäftigte beim Aktionstag in Brüssel.

IndustriALL Europe-Kongress 2025 Gemeinsame Gewerkschaftsmacht für Europas industrielle Zukunft

Auf dem IndustriALL Europe-Kongress 2025 hat die IG Metall gemeinsam mit anderen europäischen Industriegewerkschaften die Strategie des Verbandes für die kommenden Jahre festgelegt. Der Siemens-Gesamt- und Konzernbetriebsrat erhielt den Preis für Vielfalt am Arbeitsplatz.

Metaller und Metallerinnen sammeln Unterschriften für verfolgte Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter am 1. Mai

Mach mit! Gewerkschaftsfreiheit international Inhaftierte Gewerkschafter freilassen

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Gefangener hinter Gittern

Initiative von IG Metall und Amnesty International Erneut zum Tode verurteilt: Sharifeh braucht wieder unsere Unterstützung!

Sharifeh Mohammadi, die sich im Iran für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzt, ist wieder zum Tod verurteilt worden. Nachdem das erste Todesurteil Mitte Oktober 2024 aufgehoben worden war, erreichte uns nun die Nachricht eines erneuten Todesurteils. Macht bei unserer Aktion mit!