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GBU aktualisieren und neue KSS-Stoffliste (25. Auflage) Kühlschmierstoffe in der Metallverarbeitung - Neue Arbeitshilfe zur GBU nutzen

Die DGUV-Regel „Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen“ wurde komplett überarbeitet, weshalb eine Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung notwendig ist. Dazu finden Betriebsräte hier zur Unterstützung die Arbeitshilfe „Kühlschmierstoffe am Arbeitsplatz“. Dazu findet Ihr hier die aktuelle Stoffliste.

Kühlung und Schmierung einer Fräßmaschine

16 January 2026 16 January 2026 |
Updated on 18 May 2026 18 May 2026


In der metallbearbeitenden Industrie wird täglich gedreht, gefräst, gebohrt und geschliffen. Kühlschmierstoffe sorgen für minimale Reibungsverluste, schonen das Werkzeug und spülen die Späne weg. Allerdings haben sie einen hohen Preis: Sie sind schwer zu entsorgen, belasten die Umwelt und können krank machen. 

Die Überarbeitung der DGUV Regel 109-003 „Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen“ und die aktualisierte Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) haben wir zum Anlass genommen unsere Arbeitshilfe an die neue Rechtslage anzupassen.

Mit der Gefährdungsbeurteilung und den Mitbestimmungsrechten des Betriebsrates bestehen Instrumente, die Arbeit mit Kühlschmierstoffen im Sinne der Beschäftigten zu gestalten. Die Arbeitshilfe „Kühlschmierstoffe am Arbeitsplatz“ [Login erforderlich] informiert über Gesundheitsgefährdungen und erläutert, welche Handlungsmöglichkeiten es im Betrieb gibt.


Arbeitshilfe - Kühlschmierstoffe am Arbeitsplatz

Stoffliste für Kühlschmierstoffe nach DIN 51385 für die Metallbearbeitung (25. Auflage, Stand 03.12.2025)

Anleitung für die Anwendung der Stoffliste der Kühlschmierstoffe für die Metallbearbeitung (25. Auflage)

Kühlschmierstoffe umwelt- und arbeitsschutzgerecht anwenden

Detaillierte Hinweise zu den Inhaltsstoffen von Kühlschmierstoffen findet ihr in der „Stoffliste für Kühlschmierstoffe (KSS) nach DIN 51385 für die Metallbearbeitung“. Gemeinsam mit Vertretern der KSS-Anwender und UNITI (Bundesverband EnergieMittelstand e.V.) wirkt die IG Metall an deren Erstellung mit. Die KSS-Stoffliste weist auf gefährliche Komponenten hin und hilft dabei, arbeitsschutz- und umweltgerecht sowie prozessorientiert mit Kühlschmierstoffen umzugehen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um...

  • verbotene Stoffe oder Stoffe, die nur beschränkt verwendet werden dürfen,
  • Stoffe mit Grenzwerten und Konzentrationsgrenzen,
  • zu deklarierende Stoffe, da sie arbeitsmedizinisch-toxikologisch oder ökologisch relevant sind,
  • zu deklarierende Stoffe aus prozesstechnischen Gründen sowie
  • Stoffe ohne eine abschließende arbeitsmedizinisch-toxikologische Beurteilung.
     

Bei KSS-Herstellern nachfragen

Die KSS-Stoffliste wird einmal jährlich überarbeitet. Diese Liste wurde nun aktualisiert und neu aufgelegt. Sie ergänzt die Anwender-Daten- und Prüfblätter und weist Hersteller, Lieferanten sowie Betriebe welche KSS einsetzen darauf hin, wie sie die geltenden Gesetze und Regelwerke einhalten können. Hersteller von Kühlschmierstoffen müssen nach EU-Recht Mindestdaten veröffentlichen, die auf gefährliche Chemikalien und ihre abzuschätzende Gefährdung hinweisen.

Neben der aktualisierten „Stoffliste“ stellen wir Euch deswegen auch ein Musteranschreiben zur Verfügung, mit dem Betriebe bei den KSS-Herstellern nachfragen können, welche Informationen über die gelieferten Stoffe vorliegen. dieses Musteranschreiben findest du auf der letzten Seite der „Anleitung für die Anwendung der Stoffliste der Kühlschmierstoffe für die Metallbearbeitung“

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