Pressemitteilung 44/2026 Insgesamt rund 120.000 Warnstreikende in Baden-Württemberg

Heute fast 35.000 Beschäftigte

6. November 2026 6. November 2026


Stuttgart. Fast 35.000 Beschäftigte aus 130 Betrieben beteiligten sich heute bis 14:30 Uhr an Warnstreiks, Kundgebungen und Frühschlussaktionen der IG Metall. Damit haben seit Beginn der Warnstreikphase fast 120.000 Metallerinnen und Metaller mit Warnstreiks die Forderung der IG Metall unterstützt.

Bei Mercedes-Benz in Sindelfingen folgten 7500 Kolleginnen und Kollegen dem Warnstreikaufruf und beteiligten sich an einer Kundgebung, bei Mercedes-Benz in Untertürkheim waren es 5700. Bei MAHLE Thermal and Fluid Systems in Mühlacker (IG Metall Pforzheim) nahmen 200 Beschäftigte an einer Kundgebung teil. 
Bei einer zentralen Aktion am Standort der Benz GmbH in Gengenbach (IG Metall Offenburg) beteiligten sich rund 200 Metallerinnen und Metaller von Benz sowie von Joseph Westiform, Hansgrohe und Hobart an einer Kundgebung und einem Warnstreik.
Bei ZF in Friedrichshafen nahmen 2200 Beschäftigte am Warnstreik der IG Metall teil, bei Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch (IG Metall Heidelberg) waren es 1750.
Bei der Liebherr in Ehingen (IG Metall Ulm) beteiligten sich 2800 Kolleginnen und Kollegen an einer Kundgebung vor dem Werktor. Bei Liebherr-Hausgeräte in Ochsenhausen (IG Metall Ulm) nahmen 500 Metallerinnen und Metaller teil.
Auf dem Rathausplatz in Aalen kamen etwa 1700 Kolleginnen und Kollegen zu einer zentralen Kundgebung zusammen. Beteiligt waren Kolleginnen und Kollegen der Maschinenfabrik ALFING Kessler GmbH, der SHW Powder Systems GmbH, der RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG einschließlich des Werks Aalen, der Gesenkschmiede Schneider GmbH, der Carl Zeiss Vision GmbH, der APEX Tool Group GmbH, der Maschinenfabrik Seydelmann KG und der Sumitomo Electric Hartmetallfabrik GmbH.

IG Metall-Bezirksleiterin und Verhandlungsführerin Barbara Resch sagte am Freitag: „Die Beschäftigten beweisen eindrucksvoll, dass sie sich bewegen können. Am Montag müssen die Arbeitgeber am Verhandlungstisch das Gleiche tun. Falls nicht, bei uns geht noch was.“ Sie ergänzte: „Die Zeit der Ausflüchte ist vorbei. Jetzt brauchen die Beschäftigten verbindliche Antworten und echte Perspektiven für ihre Arbeitsplätze, ihre Einkommen und die Zukunft ihrer Standorte.“

Die IG Metall fordert für die rund 900.000 Beschäftigten in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Geld auf 12 Monate. Zudem will sie mit den Arbeitgebern über ein Konzept zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten sowie über notwendige Investitionen sprechen.

Pressestelle

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Julia Wahl

Julia Wahl

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Stellv. Pressesprecher

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