13. Internationaler Motorenkongress 2026 Position des Bosch-GBRs zur Industriepolitik

Beim 13. Internationalen Motorenkongress 2026 standen alternative Kraftstoffe, regulatorische Vorgaben der Europäischen Union und die Zukunft der Antriebstechnologien im Mittelpunkt.


13. Internationaler Motorenkongress 2026: Position des GBR zur Industriepolitik

Position des Bosch Gesamtbetriebsrates zur Industriepolitik

Beim 13. Internationalen Motorenkongress 2026 standen alternative Kraftstoffe, regulatorische Vorgaben der Europäischen Union und die Zukunft der Antriebstechnologien im Mittelpunkt. Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft diskutierten die Ausrichtung der europäischen Automobilindustrie vor dem Hintergrund der CO2-Ziele und des geplanten Verbrenneraus 2035. 

Für den Gesamtbetriebsrat ordnete Frank Sell, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bosch Mobility, die Entwicklungen aus Sicht der Beschäftigten ein. Mit Blick auf den Vorschlag der Europäische Kommission zum sogenannten Automotive Package machte er deutlich, dass industriepolitische Entscheidungen konkrete Auswirkungen auf Standorte und Arbeitsplätze haben.

Seine zentralen Botschaften:

  • Der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission zum Automotive Package wird aus heutiger Sicht nichts verbessern im Blick auf die Beschäftigung von Bosch in Deutschland und Europa.
  • Wir brauchen Lösungen, damit der Wandel sozial, ökologisch und ökonomisch gleichermaßen gestemmt werden kann.
  • Es muss Schluss sein mit der Entweder-oder-Debatte im Blick auf das Verbrenneraus im Jahr 2035. Um die CO2-Reduzierung zu erreichen, braucht es alle verfügbaren Technologien.

Für die Betriebsratsgremien und die Mitarbeitenden bei Bosch Mobility bleibt entscheidend, wie politische Rahmenbedingungen konkret ausgestaltet werden. Die vollständige Videobotschaft von Frank Sell mit weiteren Details finden Sie untenstehend.

Statement Frank Sell

13. Internationaler Motorenkongress 2026: Position des GBR zur Industriepolitik

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